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Abraham vs. Krasniqi: „Arthur hat den K.o. immer noch drauf“

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Frank Schwantes
Robin Krasniqi und Arthur Abraham kämpfen im  WBO-Eliminator gegeneinander

Der Countdown zu einem der wohl spannendsten Kämpfe des Jahres läuft: Am Samstag, 22. April, werden Arthur Abraham (45-5, 30 K.o.) und Robin Krasniqi (46-4, 17 K.o.) in Erfurt in den Ring steigen und dabei um das WM-Herausforderungsrecht kämpfen. Der MDR übeträgt dieses WM-Ausscheidungsduell live ab 22.30 Uhr. 

„Für Arthur wird es ernst, er muss siegen“, stellt Ulli Wegner klar, „den Druck muss er einfach aushalten.“ Immerhin, in der täglichen Trainingsarbeit zeigte sich der Erfolgscoach mit seinem Schützling (Abraham ist nicht gerade als Trainings-Weltmeister bekannt) zufrieden. „Auf ein Zwölf-Runden-Duell sind wir immer eingestellt", erklärte Wegner gegenüber BOXSPORT. Viel wichtiger sei für ihn jedoch die Erkenntnis, dass „Arthur den K.o. immer noch draufhat“. 

Im April letzten Jahres hatte Abraham seinen WBO-Gürtel an den Mexikaner Gilberto Ramirez verloren, dabei eine schwache Leistung gezeigt. Doch das zählt für „King Arthur“ jetzt nicht mehr. „Ich bin einer, der nicht groß redet, sondern lieber Taten im Ring folgen lässt", erklärte der Supermittelgewichtler aus dem Sauerland-Stall bei einer Pressekonferenz. „Wir werden diesen Kampf gewinnen. Danach ist unser Ziel, noch einmal um die WM zu boxen und den Gürtel zurückzuholen.“ Mit Blick auf Ulli Wegner meinte Abraham: „Der Trainer hat mich so eingestellt, dass ich am Samstag mit einem guten Gefühl zum Kampf antreten werde.“

Doch auch Robin Krasniqi gibt sich selbstbewusst vor diesem wichtigen Duell. „Alles, was ich in den letzten sechs Monaten getan und trainiert habe, werde ich am Samstag zeigen. Die Belohnung ist dann ein klarer Sieg und die Chance auf den Weltmeisterschaftskampf!“ 

In den Bergen des Bayrischen Waldes habe er beste Vorrausetzungen für Kraft- und Ausdauereinheiten vorgefunden. Auch das Sparring hat Krasniqi nach eigenen Angaben „mit sehr guten Sparringspartnern“ durchgeführt. „Mehr kann man nicht machen“, so der Münchner aus dem SES-Stall, der seit kurzem von Magomed Schaburow gecoacht wird. Und verspricht: „Ich werde eine ,Wachablösung' einleiten!“

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Imago/Ed Gar

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