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Abraham vs. Nielsen: Verlieren verboten

Am 28. April geht es für die Sauerland-Kämpfer Arthur Abraham (46-6-0, 30 K.o.) und Patrick Nielsen (29-2-0, 14 K.o.) in ihrem direkten Duell um nicht weniger, als die weitere Karriere als Profiboxer.

„King Arthur“ hat im Ring viel erreicht. Der 38-Jährige war Weltmeister im Mittel- und im Supermittelgewicht und konnte in 52 Profikämpfen 46 Siege einfahren. Im April 2016 verlor Abraham allerdings seinen WBO-Titel in Las Vegas gegen Gilberto Ramirez. Im Sommer des letzten Jahres scheiterte der gebürtige Armenier an Chris Eubank jr. und verpasste mit der Niederlage die Teilnahme an der „World Boxing Super Series“.

Aber Abraham stellte schnell klar, dass er so nicht abtreten wolle. „Wenn, dann möchte ich als Weltmeister aufhören“, sagt der Berliner. Mit seinem Trainer Ulli Wegner tüftelte er einen Comeback-Plan aus, der am 28. April in die Tat umgesetzt werden soll. Seit Wochen trainiert Abraham mit Wegner und Georg Bramowski in Berlin. Wegner: „Arthur muss gegen Nielsen einfach sein Potenzial abrufen. Wenn er dies macht, kann er jeden auf der Welt schlagen.“

Sein Gegner Patrick Nielsen wurde in seiner Heimat Dänemark schon als potenzieller Nachfolger von Superstar Mikkel Kessler gefeiert. Doch daraus wurde bislang nichts. Zwar konnte der 27-jährige Kopenhagener bislang 25 Siege einfahren und holte sich die Interconti-Titel der WBA und WBO – doch patzte er 2014 beim Versuch die Interims-WM der WBA zu holen gegen Dmitrii Chudinov und ging im Oktober 2017 gegen den Briten John Ryder sogar K.o.

„Ich habe, gerade nach der Niederlage gegen Ryder, vieles in meinem Leben geändert. Ich habe sehr viel gelernt und bin sehr dankbar, dass ich gegen einen so berühmten Boxer wie Arthur Abraham zeigen darf, was ich wirklich kann“, verspricht Nielsen vor dem Fight am 28. April in Offenburg.

Promoter Nisse Sauerland vor dem brisanten Stall-Duell: „Arthur will wieder Weltmeister werden und Patrick möchte eine erneute WM-Chance bekommen. Für den Sieger ist dies wieder alles möglich.“

Die Box-Gala in Offenburg wird am 28. April ab 20 Uhr live auf Sport1 übertragen.

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Imago/Action Plus

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