Überraschende Wende bei Arthur Abraham: Nach seinem schwachen Ring-Auftritt gegen den Dänen Patrick Nielsen möchte der 38-jährige Ex-Champion noch einmal angreifen.

Unterstützen wollen ihn...

Oleksandr Usyk steht vor dem bislang größten Kampf seiner Karriere. Am kommenden Samstag, den 21. Juli, trifft der WBC- und WBO-Weltmeister im Cruisergewicht im Finale der World Boxing Super...

Schwergewichtschampion Anthony Joshua (21-0-0, 20 K.o.) hat einen neuen Gegner. Der Dreifachweltmeister der Verbände WBA (Super), IBF und WBO wird seine Gürtel am 22. September im Londoner Wembley...

Nach einer enttäuschenden Leistung verlor Tyron Zeuge (22-1-1, 12 K.o.) seinen WBA-Titel im Supermittelgewicht gegen den Engländer Rocky Fielding (27-1, 15 K.o.) durch T.K.o. in der 5. Runde....

Nach der WM-Niederlage von Tyron Zeuge gegen den Briten Rocky Fiedling kam es in Offenburg zu einem schweren Eklat. Dabei attackierte Zeuge-Trainer Jürgen Brähmer den Sauerland-Stall nicht nur mit...

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Ali-Trophy: Briedis besiegt Perez nach Punkten

Mairis Briedis WBC-Weltmeister Ali Trophy Mike Perez World Boxing Super Series

Mairis Briedis erfüllt seine Pflichtaufgabe und schlägt Mike Perez im Viertelfinale der Ali Trophy klar nach Punkten. Im Februar kommt es gegen Alexander Usyk zum ultimativen WM-Duell im Cruisergewicht.

Mairis Briedis bleibt im Cruisergewicht das Maß aller Dinge. Der erste lettische WBC-Weltmeister ist nun auch der erste Lette, der seinen Titel erfolgreich verteidigte - und das auch noch vor heimischen Publikum in Riga.

Einfach hat es ihm sein Gegner Mike Perez allerdings nicht gemacht. Der Kubaner mit Wohnsitz in Irland hielt in den ersten Runden sehr gut mit und konnte selbst auch immer wieder den einen oder anderen Treffen anbringen.

Ab Runde drei zog sich Briedis eine Cut-Verletzung über dem linken Auge zu, die ihm Perez durch einen unabsichtlichen Kopfstoß zugefügt hatte - was den Regeln entsprechend mit einem Punktabzug für den Verursacher geahndet wurde.

Danach verflachte das Duell ein wenig, was nicht zuletzt an dem italienischen Ringrichter Massimo Barrovecchio lag, der den Kampf bei jeder Umklammerung sofort unterbrach und den Rhythmus der beiden Boxer mit unzähligen weiteren kleinlichen Entscheidungen zerstörte.

Briedis, der selbst in Runde 10 einen Punktabzug wegen Haltens hinnehmen musste, ließ sich durch den Unparteiischen nicht beirren. Er suchte seine Chance, und die bekam er mit zunehmender Dauer der Begegnung.

Perez ließ konditionell nach, und so konnte der 32-jährige Lette immer öfter seine gefährliche rechte Gerade ins Ziel bringen. Die Entscheidung der Punktrichter, die mit 3:0 für Briedis votierten, wurde von den lettischen Fans frenetisch gefeiert, auch wenn es ein intensiver, aber kein technisch hochklassiger Kampf war. Dazu waren die Stile der beiden Boxer einfach zu unterschiedlich.

Für den in nunmehr 23 Profiauftritten ungeschlagenen Letten geht es im Februar 2018 gegen Alexander Usyk. Der WBO-Weltmeister hatte in seinem Viertelfinale Marco Huck durch technischen K.o. besiegt. Der Sieger zieht ins Finale der lukrativen Muhammad Ali Trophy ein.

Und zudem hält er dann auch die WM-Gürtel nach Version der WBC und WBO.

Foto: 

ran.de; Foto: Imago/Marianne Müller

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