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Bebraham muss letzte Hürde vor Titelkampf nehmen

Howik Bebraham

Howik „der Löwe" Bebraham soll am Samstag, 4. März 2017, in der ASV-Arena Dachau einen großen Satz machen. Er muss die letzte Hürde vor einem Titelkampf beim Weltverband WBC nehmen. 

Dabei steht ihm zunächst ein Mann im Weg, der schon mit den ganz Großen der Profi-Boxwelt im Feder- und Leichtgewicht im Ring stand, selbst Weltmeister des Verbandes IBF war (2007 Punktsieger über Malcolm Klassen) und den Titel viermal verteidigte: Mzonke Fana aus Khayelitsha in Südafrika.

Promoter Alexander Petkovic ist klar, dass Howik in seinem siebten Profikampf – bislang sechs Siege in sechs Kämpfen – am Scheideweg seiner noch jungen Profi-Laufbahn steht.

„Auch wenn Fana seine letzten beiden Kämpfe verloren hat, ist er noch immer in der erweiterten Weltspitze. Schließlich waren dies zwei WM-Kämpfe, die er jeweils nur nach Punkten über zwölf Runden verloren hat."

Und einer ist eine ganz große Nummer in der Leichtgewichts-Szene: Terry Flanagan aus England, der eine makellose Kampfbilanz von 32 Siegen bei 32 Kämpfen hat. „In der Ice-Arena in Cardiff sind gegen Terry noch wenige über die Runden gegangen," ergänzt Petko's Partnerin Nadine Rasche.

Und der internationale Deutsche Meister aus dem Dachauer Boxstall wird auch von Malte Müller-Michaelis von der WBC ein wenig unter Druck gesetzt. „Wenn Howik den Afrikaner schlägt, kommt er auf die vorderen Plätze der Weltrangliste und hat die Chance um einen großen internationalen WBC-Titel zu boxen.“

Intern hofft man im Petko-Lager sogar auf eine freiwillige Titelverteidigung von Weltmeister Danny Garcia gegen den ehemaligen Amateurboxer der Münchner Löwen. Auch bei dem Weltverband WBO ist er im Falle eines Sieges Kandidat für große Titel. Hier ist Terry Flanagan immer noch amtierender Weltmeister im Leichtgewicht.

Howik ist mit seinen 25 Jahren zwar noch nicht im allerbesten Profi-Alter, aber schon erfahren im Ring. Schließlich hat er mehr als 150 Amateurkämpfe bestritten, ehe er sein Profi-Debüt bei Alexander Petkovic gab. Vor allem aber boxt Howik jeden, der ihm vor die Fäuste kommt.

„Ich frage nicht groß nach Namen und Titel meiner Gegner. Ich muss ohnehin jeden schlagen, wenn ich Weltmeister werden will." Und das will Howik. Das spürt man in jedem Training.

„Howik versucht immer ans Limit zu gehen," ist Petko mit der Entwicklung seines Schützlings zufrieden. „Aber jetzt steht tatsächlich eine ganz große Hürde im Weg."

Quelle: 

imago/ Lackovic

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