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Bejaran boxt um die Weltmeisterschaft

Autor(in): 

Samira Funk
Rafael Bejaran, Grosse Feiheit 36

Am Sonntag, den 2. April ertönt um 16 Uhr in der legendären Kult-Disco Grosse Freiheit 36 auf Hamburg – St. Pauli der erste Gong zur vakanten WBF-Weltmeisterschaft im Halbmittelgewicht zwischen dem Wahl-Hamburger Rafael Bejaran und Nkululenko Mhlongo aus Südafrika.

„The Bulldog" Mhlongo ist amtierender WBF-Intercontinental-, Pan-Afrika- sowie Südafrika-Champion im Halbmittelgewicht. Mit einer Körpergröße von 1,86 cm und besitzt er eine enorme Reichweite, die es für den „Boxen im Norden"-Schützling zu überwinden gilt. Dazu ist  Mhlongo schlagstark und wie sein Gegner aus der Dominikanischen Republik noch nie K.o.

Damit ist Bejaran, der seit 2013 in Hamburg lebt, im „Kampf seines Lebens" angekommen. Der verheiratete Dominikaner arbeitet täglich zehn Stunden als Staplerfahrer in einem Getränkemarkt. Sein Tagesablauf beginnt um vier Uhr. Die Zehnstundenschicht geht täglich von 5 bis 15 Uhr. Danach streift sich der „Karibik Tiger" stets die Boxhandschuhe von 18 bis 21 Uhr über.

Nachdem Bejaran von 2013 bis 2015 gar nicht boxte, fiel er im Ranking auf Platz 411 der Welt. In den letzten 20 Monaten bestritt er 8 Fights, darunter 5 erfolgreiche Titelkämpfe (Deutscher Meister Mittelgewicht BdB/ WBC-Eurasia Champ im Mittelgewicht).

Nach seinem Unentschieden um die WBO-Europameisterschaft im Dezember 2016 in Hamburg ist der anstehende Kampf um die Weltmeisterschaft eine unerwartete Entwicklung, die aufgrund seiner Spitzenposition bei den Weltverbänden WBO und IBF verdient ist.

Zum Duell um die Weltmeisterschaft in Hamburg bietet die Box-Promotion „Boxen im Norden" in der Grossen Freiheit einen unterhaltsamen Showrahmen mit Livemusik und weiteren acht internationalen Profifights.

Neben der Deutschen Meisterin Beke Bas bestreitet der ungeschlagene Hamburger Lokalmatador Sebastiano Lo Zito seinen 9. Profikampf, der ihm im Erfolgsfall den Titelkampf um die Deutsche Meisterschaft ebnen soll.

In der urigen Location wird die Stimmung – anders als in halbleeren Arenen – am Siedepunkt sein.

Quelle: 

BOXEN im NORDEN

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