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Boxnacht zu Ehren von Fritz Sdunek – ein voller Erfolg

Boxnacht zu Ehren des 2014 verstorbenen Trainers Fritz Sdunek

Es war eine erfolgreiche Boxnacht und ein großes Familienfest, das Harald Lange, Gerrit Elfert und Wiking-Chef Winfried Spiering in Neustadt Glewe organisierten. Über 1000 Zuschauer nahmen an dem Event zu Ehren des verstorbenen Boxtrainers Fritz Sdunek teil.

Zu den prominentesten Gästen des Abends zählten sicherlich die ehemaligen DDR-Boxer und Olympiasieger Andreas Zylow und Jochen Bachfeld, sowie Profiboxer Kubrat Pulev (25-1-0, 13 K.o.) und Erfolgscoach Ulli Wegner.

„Alles, was Rang und Namen hat im DDR-Spitzenboxen, war da! So viele Olympiasieger, -Medaillengewinner, Olympioniken, sowie Welt- und Europameister fanden definitiv noch niemals zusammen“, so Gerrit Elfert, Trainer beim Sportverein Fortschritt Neustadt-Glewe e.V.

Die Amateurkämpfe zwischen Neustadt-Gleve und Lokomotive Greifswald eröffneten die Veranstaltung, ehe die Profis in den Ring stiegen. 
Im ersten Fight der Berufsboxer trafen die Mittelgewichtler Islam „The Soldier“ Ashabov (1-2-0) und Thulasi „Tiger“ Tharum (2-0-0, 1 K.o.) aufeinander. Der ,,Tiger“ gewann in einem guten Kampf klar nach Punkten.

Der Cruisergewichtler Cem Akkus musste seine Teilnahme kurzfristig absagen. Für ihn sprang der Hamburger Erdogan „Edy“ Kadrija (7-1-0, 4 K.o.) ein. In der dritten Runde schlug Kadrija den Gregorier Giorgi Makishvili (8-33-0, 3 K.o.) KO. „Bravo Big Ed, so kann es weitergehen“, lobte Winfried Spiering seinen Boxer. 

Der Neu-Wikinger  Zeynel „Sven“ Elbir (10-0-0, 8 K.o.) bekam den Titel als ,,bester Kämpfer des Abends“ von der Jury um Boxexperte Dietmar Schwarzer verliehen, nachdem er seinen Gegner Sandro Jajanidze (8-9-0, 8 K.o.) klar dominierte und einen deutlichen Punktsieg für sein Team einfuhr.

Tervel Pulev (6-0-0, 6 K.o.), der bei den Amateuren den Vize-Europameistertitel errang und sich bei den  Olympischen Spielen von London 2012 die Bronzemedaille sicherte, bekam mit Mikheil Khutsishvili (44-36-6, 24 K.o.) einen erfahrenen Gegner vor die Fäuste. Pulev überließ jedoch nichts dem Zufall und bearbeitete Khutsishvili ab der ersten Runde mit schweren Treffern. Das Ergebnis war ein T.K.o – Sieg nach Runde 1.

„Diese Veranstaltung war das Beste, was dem deutschen Boxsport passieren konnte.“ So sahen Fans und Freunde das Event, die die Boxnacht unter dem Motto ,,In Memory of Fritzer“ positiv in Erinnerung behalten werden.

Quelle: 

Foto: Imago/Karina Hessland

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