Nach einer enttäuschenden Leistung verlor Tyron Zeuge (22-1-1, 12 K.o.) seinen WBA-Titel im Supermittelgewicht gegen den Engländer Rocky Fielding (27-1, 15 K.o.) durch T.K.o. in der 5. Runde....

Nach der WM-Niederlage von Tyron Zeuge gegen den Briten Rocky Fiedling kam es in Offenburg zu einem schweren Eklat. Dabei attackierte Zeuge-Trainer Jürgen Brähmer den Sauerland-Stall nicht nur mit...

Manny Pacquiao trifft am Samstag, den 14. Juli, auf den Argentinier Lucas Martin Matthysse. Wer von den beiden Box-Oldies die Nase vorn hat und wie der Fight ausgeht, erfahrt ihr in unserem Video...

Knapp vier Monate nach seinem klaren K.o.-Sieg über den Nigerianer Isaac Ekpo will Tyron Zeuge (22-0-1, 12 K.o.) nun auch den Engländer Rocky Fielding  (26-1-0, 14 K.o.) in die Schranken weisen....

Im zweiten Teil des Exklusiv-Interviews mit BOXSPORT (hier geht's zu Teil 1) spricht Ralf Moeller...

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Charr: „Gefühlt war ich schon auf der Waage Weltmeister“

Nach dem Gewinn des „regulären“ WBA-Titels gegen Alexander Ustinov ließ sich Manuel Charr als Nachfolger von Max Schmeling feiern. Kurz darauf bestimmten jedoch Unstimmigkeiten um seinen fehlenden deutschen Pass die Schlagzeilen. Im Interview mit BOXSPORT spricht Charr über seinen Titelkampf gegen Ustinov, und erklärt seine nächsten Pläne. Hier Teil 1 des Exklusiv-Gesprächs.

Hallo Manuel, erst einmal Glückwunsch zum gewonnen WM-Titel. Wie hast du diesen Kampf im Ring erlebt?

Manuel Charr: Die ersten Runden über war ich sehr vorsichtig und im Kopf noch mit der Hüft-Arthrose beschäftigt. Doch in der dritten Runde bemerkte ich, dass ich ein völlig neuer Manuel Charr bin.

Wie hast du dich kurz nach Ende der 12. Runde gefühlt? Warst du im Kopf schon Weltmeister?

Ich war traurig, dass der Fight zu Ende ging. Ich hätte gerne noch weiter gekämpft. So fit wie an diesem Tag war ich noch nie. Das habe ich auch meinem Easymotionskin-Anzug zu verdanken, der mich mental noch zusätzlich gestärkt hat. Gefühlt war ich schon auf der Waage Weltmeister.

Mit wem und wo hast du deinen Erfolg gefeiert?

Mit niemandem, da mir die Freude leider genommen wurde. Ich musste mich im Zusammenhang mit meiner Nationalität mehr über ein „Stück Papier“ unterhalten, als mich mit Deutschland über den Weltmeistertitel für dieses Land freuen zu können.

Kannst du nachvollziehen, wieso viele Leute diesen Titelkampf im Vorfeld kritisiert haben?

Ja klar! Weil ich im Vorfeld wie immer offen gesagt habe: „Mein Leben – von der Straße zu den Sternen!“ Ich habe schon oft Unmögliches möglich gemacht, und das ärgert die Kritiker.

Du hast angekündigt, nach dem Fight erst einmal Urlaub machen zu wollen. Wo und wie lange genießt du deine Ferien?

Es gab bis jetzt keinen Urlaub, da ich so viele PR-Termine und TV-Auftritte hatte. Doch das werde ich nun nachholen, bei meinem Manager Christian Jäger. Weihnachten werde ich bei „meiner“ Familie Jäger in Seefeld in Österreich verbringen. So lautet der aktuelle Plan.

Als Nächstes musst du deinen Titel gegen Fres Oquendo pflichtverteidigen. Wie bewertest du deine Chancen?

Zu 100 Prozent ein Sieg für mich!

Teil 2 des Interviews lesen Sie morgen.

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Foto: Imago/Marianne Müller

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