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Charr vs. Oquendo: Streit um Börse entbrannt

Manuel Charrs (31-4-0, 17 K.o.) erste Titelverteidigung des „regulären“ WM-Titels der WBA gegen seinen Pflichtherausforderer Fres Oquendo (37-8-0, 24 K.o.) könnte in eine Versteigerung gehen.

Der Weltverband ordnete Mittwoch an, dass es am 9. Februar zur „Purse Bid“ in Medellin (Kolumbien) kommen wird, sollten sich die Parteien vorher nicht einigen. Oquendos Team erhob Einspruch gegen die ursprünglich geplante Aufteilung der Börse von 75:25 zugunsten des WBA-Champions Charr.

Dem stimmte der Weltverband zu, weil Oquendo im vergangenen Jahr auf sein Recht verzichtete um den Titel zu boxen, und so das Duell zwischen Charr und Alexander Ustinov ermöglichte. Nun sollen sich beide Parteien die Kampfbörse 50:50 teilen.

Für den WM-Fight gibt es kein Mindestgebot und der Kampf zwischen Charr und Oquendo soll spätestens 90 Tage nach der Versteigerung stattfinden. Wie der „Express“ berichtet, ist die Lanxess Arena in Köln aktuell der wahrscheinlichste Austragungsort. Auch Sky will den Fight, wie schon Charr vs. Ustinov, wieder im Free-TV übertragen.

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Foto: Imago/osnapix

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