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Chemiepokal: Kuba dominiert – DBV holt acht Medaillen

Mit insgesamt sechs Gold- und drei Silbermedaillen war die favorisierte kubanische Boxstaffel die dominierende Nation beim 45. Chemiepokal in Halle/Saale. Dennoch kam es in den Finals auch zu Überraschungssiegen. Die deutsche Staffel holte insgesamt acht Bronzemedaillen.

Ein echter Sensationscoup gelang am letzten Kampftag vor knapp 1.500 Zuschauern dem US-Meister von 2017, Coe Khalil. Der Halbschwergewichtler ging als klarer Außenseiter in das Finale gegen den kubanischen Olympiasieger und vierfachen Weltmeister Julio Cesar la Cruz. Doch Khalil brauchte nur 2:40 Minuten in der ersten Runde ehe er la Cruz mit einer Rechten niederstreckte und den Fight durch K.o. gewann.

Ansonsten führte der Weg zur Goldmedaille meist über die kubanische Staffel. Im Halbfliegen (Damian Arce Duarte), Leicht (Lazaro Alvarez), Halbwelter (Andy Cruz Gomez), Welter (Roniel Iglesias), Mittel (Arlen Lopez Cardona) und Schwer (Erislandy Savon) setzten sich die Boxer aus der Karibik durch. Nur im Fliegen- (Solanki Gaurav/Indien), Bantam- (Hussamuddin Mohammed/Indien), Superschwer- (Richard Torrez/USA) und dem angesprochenen Halbschwergewicht konnten andere Nationen Erfolge feiern.

Der DBV ging mit insgesamt 20 Boxern in den zehn Gewichtsklassen an den Start. Nachdem acht deutsche Athleten die Halbfinals erreichten, sah es zwischenzeitlich nach einem sehr erfolgreichen Turnier für den DBV aus. Doch alle acht Semifinalisten schieden in der Runde der letzten vier aus und mussten sich mit Bronzemedaillen zufrieden geben. Bundestrainer Eddie Bolger war trotzdem erfreut über die Leistungen seiner Schützlinge. „Unser Ziel ist, uns mit den Besten der Welt zu messen. Das ist uns gelungen“, sagte der Coach gegenüber dem MDR. „Unser Ziel sind die Olympischen Spiele 2020. Und mit acht Bronzemedaillen bei so einem guten Turnier sind wir da voll im Soll.“

Die deutschen Bronzemedaillengewinner:

Salah Ibrahim (Halbfliegengewicht)
Hamza Touba (Fliegengewicht)
Hamsat Shadalov (Bantamgewicht)
Murat Yildirim (Leichtgewicht)
Kastriot Sopa (Halbweltergewicht)
Magomed Schachidov (Weltergewicht)
Andrey Merzlyakow (Mittelgewicht)
Alexander Müller vom Berge (Superschwer)

Foto: 

Imago/VIADATA

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