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Culcay steht vor schwerer Aufgabe in den USA

Jack Culcay (22-2-0, 11 K.o.) kann es kaum abwarten den amerikanischen Boxfans zu beweisen, dass er zu den stärksten Fightern im Halbmittelgewicht zählt. Zwar war der 32-jährige Darmstädter (lebt aktuell in Berlin) bereits WBA-Weltmeister, wirklich Notiz hat man davon in Übersee allerdings bis vor seinem letzten Kampf kaum genommen. Die knappe Niederlage gegen US-Boy Demetrius Andrade (24-0-0, 16 K.o.), der zu den besten seines Limits zählt, ließ jedoch viele Boxfans in den Staaten aufhorchen. Am frühen Sonntagmorgen deutscher Zeit können sie sich selbst von „Golden Jacks“ Qualitäten überzeugen. Dann steigt der Schützling von Ulli Wegner gegen den hocheingestuften und ungeschlagenen Maciej Sulecki (25-0-0, 10 K.o.) aus Polen in den Ring des Prudential Center in Newark, New Jersey.

Motivation genug, das Aufeinandertreffen mit Sulecki für sich zu entscheiden, hat Culcay in jedem Fall. Zum einen würde ihn ein Sieg zu einem WM-Ausscheidungskampf nach Version der WBC gegen Vanes Martirosyan berechtigen. Desweiteren ist der Wegner-Schützling seit Ende August, gemeinsam mit seiner Verlobten Anna, Papa eines kleinen Mädchens namens Liana. Und zu guter Letzt wird Culcay am Kampfabend vor Ort von Mutter Manuela unterstützt – zum ersten Mal überhaupt in seinem Leben. Culcay: „Ich habe meine Mutter seit 25 Jahren nicht gesehen, sie lebt aktuell in Texas. Daher freue ich mich umso mehr ihr zu zeigen, was aus ihrem Sohn geworden ist.“

Es läuft momentan scheinbar alles perfekt für Jack Culcay. Nach seinem Auftritt in den USA soll dann übrigens daheim in Deutschland geheiratet werden – egal ob Sieg oder Niederlage gegen Sulecki, „aber mit einer möglichen WM-Chance im Gepäck wäre mein Leben noch einen Tick besser.“ Und natürlich im Wissen, in diesem Fall weltweit zu den besten Boxern seiner Gewichtsklasse zu zählen.

Der Fight wird in der Nacht von Samstag auf Sonntag ab 2.55 Uhr live auf Prosieben MAXX übertragen. Im Anschluss wird auch das letzte Cruiser-Viertelfinale der World Boxing Super Series zwischen Murat Gassiev und Krzysztof Wlodarczyk gezeigt.

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Foto: Imago/Sven Simon

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