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Culcay unterliegt Sulecki trotz guter Leistung

Culcay (r.) lieferte Sulecki einen starken Fight

Das US-Debüt hinterlässt bei Jack Culcay (22-3-0, 11 K.o.) einen bitteren Beigeschmack. Trotz starker Leistung, verlor der Halbmittelgewichtler aus Darmstadt am frühen Sonntagmorgen deutscher Zeit gegen Maciej Sulecki (26-0-0, 10 K.o.) aus Polen einstimmig nach Punkten.

Im Prudential Center in Newark, New Jersey fand Culcay gut in den Kampf rein. Der Schützling von Ulli Wegner, der in der Ecke von Co-Trainer Georg Bramowski vertreten wurde, entschied die ersten beiden Runden für sich. Erst ab dem dritten Durchgang kam Sulecki besser in den FIght, was auch an einem Cut an der linken Augenbraue Culcays lag, verursacht durch einen unabsichtlichen Kopfstoß. Der 14 Zentimeter größere Pole konnte allmählich seinen Reichweitenvorteil ins Spiel bringen und traf „Golden Jack“ ein ums andere Mal gut mit der Führhand. 

In Runde sieben hätte es für den ehemaligen WBA-Weltmeister fast zum vorzeitigen Erfolg gereicht. Nachdem Culcay wie ein Wirbelwind über seinen Kontrahenten herfiel, stand Sulecki nach mehreren harten Treffern zum Kopf stark unter Druck. Das gleiche Spiel dann zum Ende des zehnten und letzten Durchgangs, wo Culcay seinem Gegner im Schlagabtausch kurz vor dem Ende einen gewaltigen linken Haken verpasste.

Schlussendlich mussten die Punktrichter über das Geschehen im Ring urteilen und entschieden sich klar gegen Culcay (92:98, 93:97 und 94:96), der sich danach sehr enttäuscht, allerdings auch optimistisch mit Blick in die Zukunft zeigte.

Culcay: „Das war ein knappes Gefecht. Sulecki hat mehr Schläge abgefeuert, doch die richtig harten Treffer habe nur ich gesetzt. Leider konnte ich weder in Runde sieben, noch in Runde neun, entscheidend nachsetzen und ihn ausknocken. Das wäre wohl von vornherein nötig gewesen, um hier als Sieger hervorzugehen. Ich hoffe, mit dieser Vorstellung in den USA Eindruck hinterlassen zu haben. Heute habe ich nur auf den Zetteln der Punktrichter verloren.“

Über einen K.o.-Erfolg konnte sich hingegen Murat Gassiev (25-0-0, 18 K.o.) im Hauptkampf des Abends freuen. Mit einem satten linken Haken auf die Leber von Gegner Krzysztof Wlodarczyk (53-4-1, 37 K.o.) in Runde drei, verteidigte der IBF-Weltmeister seinen Titel und zog gleichzeitig ins Cruisergewichts-Halbfinale der „World Boxing Super Series“ ein. Dort trifft der Russe auf Yunier Dorticos aus Kuba.

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Foto: GettyImages

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