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Derby in Hamburg: Giants empfangen Schwerin

Ammar Abass Foto Torsten Helmke

Am Samstag starten die Hamburg Giants in der Jahnhalle in ihre zweite Bundesligasaison. Ab 19.00 Uhr kämpfen die „Riesen“ im Derby gegen den Rivalen BC Traktor Schwerin.

Während die Hamburger letzte Woche noch pausierten, absolvierten die Faustkämpfer aus Schwerin ihren Bundesliga-Auftakt. Vor heimischer Kulisse mussten sie sich dem BSK Hannover-Seelze mit 11:13 knapp geschlagen geben. Trotz der Niederlage lassen sich Giants-Cheftrainer Anatoli Hoppe und Teammanager Christian Morales von der Kaderstärke des Traditionsvereins nicht täuschen. „Ich denke trotzdem, dass sie hochmotiviert zu uns kommen werden, und sich auch aufgrund der Rivalität nicht noch mal so verkaufen wie zum Auftakt. Nach wie vor sind sie einer der Favoriten im Kampf um den Staffelsieg“, betont Morales. Er ergänzt: „Wir sind gewarnt, wollen aber zeigen, wer die Nummer eins im Norden ist und mit einem Sieg starten.“  

Der BC Traktor Schwerin verstärkte sich im Vorfeld mit Sportlern aus dem gesamten Bundesgebiet und zahlreichen Einfliegern. Darüber hinaus wurde das Team für das anstehende Derby umgestellt. „Nach unserem Auftakt-Kampf fahren wir mit ein bis zwei Veränderungen im Team nach Hamburg. Dort wollen wir natürlich die ersten Punkte in dieser Saison einfahren“, sagt Traktor-Coach Sebastian Zbik. Sportdirektor Paul Döring zeigt sich ebenfalls siegessicher. Döring: „Wir wissen, dass am Samstag ein hartes Stück Arbeit auf uns zu kommt. Ich bin dennoch zuversichtlich, dass wir in der Hansestadt Punkte sichern können.“

Die Giants setzen dagegen zu großen Teilen auf Hamburger Boxer, Eigengewächse und Athleten aus dem norddeutschen Raum. „Die Jungs sind alle fit und heiß auf den Auftakt“, verspricht Chefcoach Hoppe. Manager Morales fügt an: „Wir sind stark genug, um Schwerin vor heimischen Publikum mit unseren Fans im Rücken bezwingen zu können. Wir haben in jedem der acht Kämpfe eine Gewinnchance. Jeder einzelne wird natürlich schwer, aber ich sehe keine Gewichtsklasse, in der wir schon vorher auf verlorenem Posten stehen.“

Für „Riesen“-Kapitän Peter Kadiru spielt das heimische Publikum eine wichtige Rolle. „Es ist immer etwas Besonderes zu Hause zu boxen, vor so vielen Freunden und Verwandten. Hamburg ist unsere Heimat, wo wir das Boxen erlernt haben, das motiviert natürlich extra“, erklärt der Superschwergewichtler, dessen Einsatz aufgrund eines Krafttests der Nationalmannschaft allerdings noch auf der Kippe steht.

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Foto: Torsten Helmke

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