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"Düsseldorfs next Boxchamps" wieder ein Erfolg

"Düsseldorfs next Boxchamps" war auch diesmal ein Erfolg

Endlich flogen in der Freizeitstätte Garath wieder die Fäuste. Der Sportring Garath hatte zum zweiten der drei „Düsseldorfs next Boxchamps“ in diesem Jahr eingeladen und dessen 1. Vorsitzender, Hans-Jochem Witzke, freute sich nicht nur über eine gut besuchte Veranstaltung, sondern auch über das Abschneiden seiner Athleten.

Dazu hatte er allen Grund, denn Daria Kasyanova bezwang vor heimischer Kulisse Diana Deich vom Boxring Düsseldorf.  Mit dem ersten Gong übernahm Kasyanova die Kampfführung und überzog Deich mit einer Reihe von Links-Rechts-Kombinationen. Deich konnte die vielen Schläge nicht parieren und brach ein. Der Punktrichter stoppte den Kampf noch in der ersten Runde.

Trotz einer sehr guten Leistung unterlag Garaths Weltergewichtler Mohamed Fachrou dem Kölner Anis Toumi. In ihrem intensiven Gefecht boxten die beiden verbissen um jeden Punkt. Es war Toumi, der mit zunehmender Kampfdauer die Führung übernahm. Zu allem Überfluss erhielt der Düsseldorfer eine unnötige Verwarnung wegen eines Kopfstoßes. Der damit verbundene Punktabzug besiegelte seine Niederlage.

Mohamed Taroiss, Boxring Düsseldorfs zweiter Starter, bezwang den Troisdorfer Nasser Karimi. Beide kämpften in erster Linie offensiv und suchten die vorzeitige Entscheidung. Wenn sie in der Ringmitte aufeinander trafen, dann schepperte es und ein Schlagabtausch folgte dem nächsten. Taroiss boxte etwas gefälliger und traf besser. Die Jury sah es genauso und erklärte ihn zum Sieger.

Der Boxring Hilden brachte in Garath ein weiteres Mitglied seiner jungen Staffel an den Start. Ricardo Diederichs kämpfte im Limit bis 70 kg gegen Yunus Soydemir aus Dinslaken. Nach der ersten Runde lag Soydemir in Führung. Er sah alle Lücken in Diederichs Deckung und stach mit seinen Geraden durch. Coach Tim Ottehenning fand in der Ringpause die richtigen Worte, denn ab dem zweiten Durchgang verteidigte Diederichs nicht nur besser, sondern punktete sich mit schönen Dubletten in Führung, die er bis zum Ende nicht mehr abgab.

Quelle: 

Wycisk

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