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Eubank Jr: „Arthur hat keine Chance gegen mich“

Eubank Jr. will seinen IBO-Titel gegen Abraham verteidigen

Arthur Abraham (46-5-0, 30 K.o.) bekommt nach seinem Sieg gegen Robin Krasniqi einen großen Kampf. Am 15. Juli wird der Berliner in der SSE Arena Wembley gegen Chris Eubank Jr. (24-1-0, 19 K.o.) um die IBO-WM im Supermittelgewicht boxen. Abraham verspricht: „Ich habe noch sehr viel vor. Diesen Titel werde ich nach Deutschland holen.“

Promoter Nisse Sauerland: „Für Arthur ist dies eine Riesen-Chance. Er muss sein bestes Boxen an diesem Abend zeigen, um in der Boxhauptstadt London zu gewinnen.“ Sauerland-Geschäftsführer Frederick Ness ergänzt: „Wir wollen große Kämpfe präsentieren, dies ist einer“ – und „nicht nur in England und Deutschland, sondern darüber hinaus“, ergänzt Nisse Sauerland.

Die Aufgabe für den Ex-Weltmeister ist allerdings eine ganz harte Nummer. Der Sohn von Box-Legende Chris Eubank gehört zu den besten Supermittelgewichtlern der Welt. Zudem hat er in London ein Heimspiel. Eubank Sr., der Coach und Manager seines Sohnes ist sagt: „Es wird ein großer Kampf. Aber Arthur, das tut mir leid, du bist wie ein deutscher Panzer, der nur nach vorne fahren kann, aber nicht zurück oder seitwärts. Du wirst dich selber schlagen.“ Abraham konterte: „Die Sprüche gehören dazu, das verstehe ich, aber ich boxe überall auf der Welt, gegen jeden Gegner – und am 15. Juli werde ich siegen und den Titel mit nach Hause nehmen.“

IBO-Champ Eubank Jr. wirkte auf der Pressekonferenz im Berliner Titanic Hotel sehr selbstbewusst. Während sein Vater und sein Trainer Ronnie Davies sehr höflich ihre Kampfansagen machten, sagte der 27-jährige Engländer: „Meine Leute sind immer sehr freundlich, das bin ich nicht. Arthur hat gegen mich keine Chance, er hat keine Möglichkeit mich im Ring zu erwischen. Er ist zu alt und zu langsam für mich - und er wird deutlich verlieren.“ 

Ulli Wegner kann darüber nur lachen: „Wir wissen, wie Eubank boxt, haben ihn genauestens studiert. Wir fahren nicht nach England, um dort zu verlieren. Als ich von der Kampfansetzung hörte, bin ich drei Meter vor Freude in die Luft gesprungen.“

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