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Europameister Baraou jetzt Mitfavorit bei der WM

Abass Baraou aus Oberhausen Berlin wurde Europameister in Charkiw

Abass Baraou hat bei den Box-Europameisterschaften in Charkiw (Ukraine) das Finale im Weltergewicht gewonnen. Der Oberhausener bescherte damit dem Deutschen Boxsport-Verband (DBV) den ersten EM-Titel seit 2010.

Der in Berlin bei Ralf Dickert trainierende Baraou zählt nun zu den Favoriten in seiner Gewichtsklasse für die anstehende AIBA Box-WM (25.08.-02.09.). „Ich bin total stolz und glücklich. Ich wollte diesen Titel unbedingt. Dafür habe ich alles gegeben“, sagte der 22-jährige DBV-Boxer nach seinem EM-Triumph im Finale gegen den Engländer Pat McCormack (4:1 WP).

„Er hat einen unbändigen Willen und kämpft immer bis zur letzten Sekunde“, lobte Dickert seinen Schützling, der zuvor schon drei deutsche Meistertitel gewann. Und DBV-Sportdirektor Michael Müller ergänzte: „Abass boxt äußerst variabel und zieht den Gegnern mit seinem ständigen Vorwärtsdrang den Zahn.“ Baraou bewies Kondition und Tempo, was den sieben Zentimeter größeren McCormack Probleme machte. Vor allem in der dritten Runde drehte der in Deutschland geborener Sohn togolesischer Eltern auf und setzte zahlreiche Treffer.

Der EM-Titel in der Klasse bis 69 Kilogramm ist Baraous bisher größter sportlicher Erfolg. Für die AIBA Box-WM in Hamburg ist er bereits gesetzt.

Ingesamt war der DBV mit zehn Boxern in Charkiw am Start. Neben Baraou schafften es Silvio Schierle (Mittelgewicht) und Tarik Ibrahim (Fliegengewicht) ins Viertelfinale, schieden aber beide aus.

 

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Quelle: 

Imago/VIADATA

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