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Wie geht's weiter für Anthony Joshua?

Wie geht es weiter für Joshua?

Auf Anthony Joshua (20-0-0, 20 K.o.), den derzeitigen IBF-, IBO- und WBA-Weltmeister im Schwergewicht, warten große Aufgaben im kommenden Jahr.

Mit seinen drei Titeln ist der Brite eine Zielscheibe für viele andere ambitionierte Schwergewichtler, darunter der aktuelle WBC-Weltmeister Deontay Wilder (39-0-0, 38 K.o.) oder WBO-Champion Joseph Parker (24-0-0, 18 K.o.) . Zur Zeit stehen für genau diese beiden Boxer die Chancen am höchsten, relativ früh im Jahr 2018 mit Joshua in den Ring zu steigen.

Erst vor kurzem erzählte das Team um Joseph Parker, sie hätten Joshua ein Angebot gemacht, bei dem er 65 Prozent und Parker selbst nur 35 Prozent der Börse bei einem möglichen Duell zugesprochen bekommt. Des weiteren ist eine Rückkampfklausel im Vertrag enthalten. Nicht genug für den 28-jährigen Joshua. Daraufhin benutzte Parker ein Video des Superstars aus dem April dieses Jahres in dem es heißt: „Ich boxe nicht für Geld, es macht mir einfach Spaß.“ Darunter schrieb der 25-Jährige „65 Prozent und ein Rückkampf sind nicht genug?“

Die Promoter der beiden Ausnahmeboxer sind sich ebenfalls noch nicht einig. Joshuas Promoter Eddie Hearn ließ Sky Sports wissen, dass ein möglicher Deal näher rückt und es „eine gute Chance gibt, dass Dave Higgins (Parkers Promoter) nächste Woche nach England fliegt um die Verhandlungen fest zu machen.“

Higgins vertritt allerdings einen ganz anderen Standpunkt. Er erklärte, dass die Parteien von einem festen Deal noch zu weit entfernt seien. „Ich werde kein Flugzeug betreten, ehe wir uns nicht einig sind.“

Ein anderer Anwärter auf einen Titelkampf gegen den Klitschko-Bezwinger ist WBC-Champion Deontay Wilder (32). Der US Amerikaner sieht jedoch nur eine Aufteilung von 50 Prozent für beide als fair an. „Es ist ein großer Fight und die Welt will ihn haben. Es wird eine 50-50 Aufteilung geben oder wir werden keinen Kampf sehen“, sagte der noch ungeschlagene Wilder. „Es ist nicht so, dass ich mehr verlange. In einem Rückkampf kann man über 60 zu 40 Prozent reden. Das ist akzeptabel“, fügte er an.

Zur Zeit stehen jedoch die Chancen für Parker besser im nächsten Frühjahr gegen Joshua die Titel zu vereinigen.

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Foto: GettyImages

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