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Große Chance für Burak Sahin

Burak Sahin will gegen Jone Volau seine erste Profi-Niederlage ausmerzen

Im Rahmenprogramm des Cruisergewichts-Viertelfinals der World Boxing Super Series (WBSS) zwischen Ex-Champion Marco Huck  (40-4-1, 27 K.o.) und dem amtierenden WBO-Weltmeister Oleksandr Usyk (12-0-0, 10 K.o.) aus der Ukraine am 9. September in der Max-Schmeling-Halle, darf Schwergewichtler Burak Sahin (11-1-0, 7 K.o.) erneut gegen den Briten Jone Volau (5-2-0, 2 K.o.) in den Ring steigen.

Volau brachte Sahin am 17. Juni in Wetzlar die erste Niederlage als Profi bei. Und will dem Lokalmatadoren gleich noch ein Bein in dessen „Wohnzimmer“ stellen. „Zunächst bin ich einfach nur begeistert – nein, das wäre eine Untertreibung. Ich bin sehr glücklich, dass ich im Vorprogramm der World Boxing Super Series boxen darf“, sagte der 34-Jährige.

Der Brite muss sich im zweiten Kampf gegen Sahin allerdings auf eine Schlacht einstellen. Der Berliner will sich für die Niederlage rächen und hat zudem Heimvorteil. „Ich wohne nur wenige Minuten von der Max-Schmeling-Halle entfernt. Meine Familie und meine Fans werden mich unterstützen und zahlreich erscheinen“, ist sich der 26-Jährige sicher.

Volau hat davor keine Angst. „Im Schwergewicht kann alles passieren, aber ich komme nach Deutschland, um Sahin erneut auf die Bretter zu schicken. Im ersten Kampf konnte ich meine Taktik sehr gut umsetzen. Mit meinen Körpertreffen habe ich ihn aus der Ruhe gebracht, dann schlug mein linker Haken zu. So wird auch der zweite Kampf laufen“, gibt sich der Brite selbstbewusst.

Das sieht Lokalmatador Sahin natürlich anders. Der Sauerland-Boxer will Volau seinerseits auch ausknocken. Sahin: „Ich habe aus den Fehlern des ersten Kampfes und meiner ersten Profiniederlage viel gelernt. So ist Boxen. Ich verspreche, dass ich viel besser und stärker in den zweiten Kampf gegen Volau gehen werde.“

Auch Sauerlands Supermittelgewichts-Hoffnung Denis Radovan (5-0-0, 2 K.o.) aus Köln wird am 9. September in der Max-Schmeling-Halle am Start sein. Der Schützling von WBSS-Teilnehmer Jürgen Brähmer will seine makellose Bilanz in Berlin ausbauen. Sein Gegner im 6-Runden-Kampf: Der Franzose Yann Binanga Aboghe (6-1-1, 0 K.o.). Radovan: „Ich freue mich auf diesen Fight. Aboghe ist ein guter Gegner.“

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Foto: Imago/Eibner

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