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Huck boxt um regulären WBC-Gürtel

Autor(in): 

Samira Funk
Marco Huck mit IBO-Gürtel im Ring

Diesen Samstag (live ab 22.45 Uhr bei RTL) trifft Marco Huck (40-3-1) in der Westfalenhalle von Dortmund auf einen der stärksten Gegner seiner Karriere. Mit dem Letten Mairis Briedis (21-0-0) bekommt der Ex-Champ einen ungeschlagener Puncher mit einer K.o.-Quote von 86 Prozent vor die Fäuste. Der 32-jährige Berliner konnte bisher in 44. Profi-Fights 27 Kontrahenten vorzeitig bezwingen - damit liegt seine K.o.-Quote bei 61 Prozent.

In der Nacht zum Mittwoch bestätigte der Weltverband „World Boxing Council" (WBC) kurz vor dem spektakulären Showdown, dass das Duell zwischen Huck und Briedis offiziell als reguläre WBC- und IBO-WM im Cruisergewicht geführt wird. Verdient hat es die hochkarätige Ansetzung auf jeden Fall!

Zuvor wurde der hochspannende Kampf „nur" als Interims-WM der WBC geführt, weil der vorherige WBC-Champion im Cruisergewicht Tony Bellew ( 29-2-1) sich noch nicht entschieden hatte in welcher Gewichtsklasse er zukünftig in den Ring steigen möchte.

Der Brite Bellew sicherte sich am 29. Mai 2016 den vakanten WBC-Titel im Cruisergewicht gegen Ilunga Makabu (19-2-0) aus Südafrika. Nach drei Runden endete der Fight durch T.K.o. im Goodison Park Stadion von Liverpool.

Zuletzt war der 34-jährige „Bomber" ins Schwergewicht aufgestiegen und hatte seinen Rivalen David Haye am 4. März in Runde elf durch T.K.o. in der Londoner O2 Arena besiegt. Darauf wurde über seine boxerische Zukunft in der Königsklasse und ein Rematch spekuliert.

Nun steht fest, dass der Cruisergewichts-Champion seinen WBC-Gürtel nicht fristgerecht verteidigen kann. Daher hat der WBC entschieden Anthony Bellew den Emeritus-Status als Weltmeister zu verleihen. Dieser behält dem Boxer das Recht vor jederzeit um die Weltmeisterschaft im Cruisergewicht zu boxen. Natürlich mit voller Unterstützung des WBC und allen Rechten als Champ.

Das Privileg des „Emeritus Champions" erhielten zuvor bereits Profis wie Vitali Klitschko, Floyd Mayweather, Bernard Hopkins oder Erik Morales.

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