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Huck ohne Chance gegen Usyk

Oleksandr Usyk (13-0-0, 11 K.o.) wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Der WBO-Weltmeister im Cruisergewicht dominierte das erste Viertelfinale der „World Boxing Super Series“ gegen Marco Huck (40-5-1, 27 K.o.). Der Ukrainer zieht damit in das Halbfinale des Turniers ein. Usyk gewann vor knapp 6.000 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle in Berlin praktisch jede Runde gegen den deutschen Ex-Champion. 

Usyk bestimmte den Großteil des Fights mit seinem starken Jab. Er bewegte sich sehr gut, drängte Huck immer wieder in den Rückwärtsgang und lud dann regelrechte Schlagsalven ab. Huck musste sich auf Einzelhände beschränken. Obwohl er mit ein paar guten rechten Geraden durchkam, konnte der Deutsche Usyks Attacken in keiner Form stoppen. Auch weil Usyk konditionell in herausragender Form agierte. In der 10. Runde setzte der Ukrainer Huck so stark unter Druck, dass Ringrichter Robert Byrd den Kampf abbrach.

„Mir hat für das Nachsetzen nach meinen Schlägen die Luft gefehlt. Das lag wohl an meiner Aufregung und an dem Druck den ich verspürt habe“, sagte Huck nach dem Kampf. Doch der 32-Jährige war vor allem boxerisch zu eindeutig unterlegen, um gegen den WBO-Champion eine Chance zu haben. „Ich hatte mit meinen Schlägen Wirkung bei Usyk erzielt. Ich sah das immer daran, wenn er nach meinen Schlägen seine Mätzchen machte“, meinte Huck. Usyk konterte: „Wenn ich etwas gespürt habe, dann höchsten nach seinen Nacken- und Tiefschlägen.“ 

Mit dem Erfolg ist Top-Favorit Usyk der erste Halbfinal-Teilnehmer der World Boxing Super Series. Am 16. September startet auch das Supermittelgewicht in das Turnier. Dann trifft Callum Smith aus England in Liverpool auf den Schweden Erik Skoglund.

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Foto: GettyImages

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