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Der Joshua-Plan

Anthony Joshua bei seinem Sieg über Wladimir Klitschko

Nach dem Sieg über Wladimir Klitschko hat Anthony Joshua noch viel Größeres vor: Der charismatische Brite will Champion aller großen Weltverbände werden – und sich dabei zum „Ali 2.0“ krönen.

Es gibt ihn wirklich. Irgendwo, in einer Schublade im Büro von Promoter Eddie Hearn, liegt er versteckt – der Joshua-Plan. Darin vermerkt sind sämtliche Karriereziele des Schwergewichts-Weltmeisters. Auch der Weg, auf dem Anthony Joshua dorthin gelangen will, ist in dem geheimen Strategie­papier genauestens vorgezeichnet.

Nach dem beeindruckenden T.K.o.-Sieg über Wladimir Klitschko am 29. April in Wembley machte Joshua erst einmal einen Schritt zurück. Statt in seinen frisch verdienten 20 Millionen Euro zu baden, gab der 27-Jährige sein zwischenzeitliches Edel-­Domizil in Nord-London (Monatsmiete 100.000 ­Euro) wieder auf und zog zurück zu seiner Mutter ­Yeta. Freunde aus Joshuas Umfeld hatten ihn gewarnt: Zu viel ­Luxus macht dich faul, fett und fertig! Nun ­residiert der ­Brite mit nigerianischen Wurzeln in einer ­bescheidenen Dreizimmer-Etagenwohnung – etwas beengt zwar, aber bestens behütet von der Mama. „Ich bin ein Familienmensch“, sagt Joshua, der im Kampf gegen Klitschko eine leichte Schulterblessur kassierte. „Ich will ein normales Leben führen.“

Normal? Anthony Oluwafemi Olaseni Joshua will vor allem hoch hinaus – sportlich, finanziell und persönlich. Erstens will er sich als erster Fighter seit Landsmann Lennox Lewis (1999–2000) zum „Undisputed Heavyweight Champion of the World“ hochboxen. Zweitens plant Joshua, als erster Faustkämpfer ein Milliardenvermögen anzuhäufen. Damit wäre er der zweite Sportler überhaupt nach Basketball-Ikone Michael „Air“ Jordan, dem dieses Kunststück gelänge. Drittens: Wie sein großes Idol Muhammad Ali, der auch in Afrika und Asien in den Ring stieg, will „AJ“ auf möglichst vielen Erdteilen große Kämpfe bestreiten und dem Boxsport weltweit seinen Stempel aufdrücken.

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