Tyson Fury (25-0-0, 18 K.o.) hat den Gegner für seine Rückkehr in den Ring am 9. Juni bekanntgegeben. Der Ex-Weltmeister im Schwergewicht wird in der Manchester Arena in Manchester, England auf...

Heute Abend sorgen in Potsdam gleich zwei deutsche Duelle für Brisanz. Nina Meinke will Elina Tissen gleich zwei WM-Titel entreißen. Und im Mittelgewicht der Herren kommt es zum Fight zwischen...

2018 könnte das Jahr des Mega Fights zwischen Anthony Joshua und dem Bronze Bomber Deontay Wilder werden. Doch findet der...

In der Nacht von Samstag auf Sonntag steigt in Toronto der lang erwartete WM-Fight im Halbschwergewicht zwischen Champion Adonis „Superman“ Stevenson (29-1-0, 24 K.o.) und Herausforderer Badou...

Kay Huste hat eine erfolgreiche Karriere als Amateurboxer hinter sich. Als Trainer will er am Freitag in Potsdam seine Schülerin Nina Meinke mit einem Sieg über Elina Tissen zur Doppel-...

1 von 5

News

Klitschko vs. Joshua: „Erfahrung kann man sich nicht kaufen“

Anthony Joshua und Wladimir Klitschko promoten ihren WM-Fight am 29. April

Entspannt, zielgerichtet und hochmotiviert hat sich Waldimir Klitschko bei einer Pressekonferenz im legendären New Yorker Madison Square Garden vor seinem WM-Fight gegen Anthony Joshua am 29. April in London (live bei RTL) präsentiert.

„Dieser Kampf ist so anziehend, weil er viele Fragen aufwirft“, erklärte der Ex-Champion die Faszination des Generationen-Duells mit dem 14 Jahre jüngeren IBF-Champion im Wembley-Stadion: „Kommt der Fight für Joshua zu früh, kommt er für mich zu spät. All das wird am 29. April beantwortet." Wenn Klitschko in London in den Ring steigt, wird er 41 Jahre alt sein und bereits zum 29. Mal um einen WM-Gürtel kämpfen (Rekord im Schwergewicht). Joshua bestreitet dagegen erst seinen 19. Profi-Kampf überhaupt.

„Ich fühle mich nicht wie 40, ich glaube, ich bin irgendwo bei 27 stehen geblieben“, witzelte 'Dr. Steelhammer' im RTL-Interview. Sein Alter könne gegen den aufstrebenden Engländer sogar ein Vorteil sein. „Erfahrung kann man sich nicht kaufen.“

Der Kampf in Wembley wird allerdings auch für den Ring-Veteranen aus der Ukraine etwas ganz Besonderes. „Ich habe schon auf Schalke vor 61.000 im Ring gestanden, aber vor 90.000 habe auch ich noch nicht geboxt“, so Klitschko. Dass die Mehrheit der Zuschauer gegen ihn sein werde, empfinde er „eher als Vorteil, denn als Nachteil".

Joshua setzt dagegen auf den Heimvorteil. „Wenn man zum Ring läuft und 90.000 brüllen und feuern an, dann pumpt das einen richtig auf“, betonte der 27-Jährige: „Das wird eine massive Wirkung haben, gerade weil es in Großbritannien ist, wo ich geboren und aufgewachsen bin. So viele Leute werden kommen, um mich zu unterstützen. Diese Energie-Welle, die mich da erfassen wird – das wird klasse.“

Der Box-Darling der Briten verriet auch, was nötig sei, um seinen weitaus erfahreneren Kontrahenten zu besiegen. „Ich muss anpassungsfähig sein. In einem Kampf, der auf zwölf Runden angesetzt ist, kann man nicht eindimensional boxen. Ich werde sehen, was er versucht, und mich anpassen.“  
 

Foto: 

RTL.de / Foto: GettyImages

Kontakt

Köln.Sport Verlag GmbH
Redaktion BoxSport

Schanzenstraße 36, Geb. 31
51063 Köln
Deutschland

Tel: +49 221 91 27 99 - 0
Fax: +49 221 91 27 99 - 129

E-Mail: redaktion@box-sport.de