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Kölling unterliegt Beterbiev durch K.o.

Artur Beterbiev (12-0, 12 K.o.) ist neuer IBF-Weltmeister im Halbschwergewicht. Der Russe setzte sich in Kalifornien gegen Enrico Kölling (23-2, 6 K.o.) durch.

Kölling, der als klarer Außenseiter in den WM-Fight gegangen war, suchte gegen Beterbiev sein Glück aus der Defensive – und hielt fast über die volle Distanz durch, auch wenn sein Gegner jede Runde für sich entscheiden konnte. In der 12. Runde kassierte der Berliner jedoch eine krachende Rechte und ging zu Boden. Im Anschluss an diesen Niederschlag wurde der 27-Jährige von Ringrichter Lou Moret aus dem Kampf genommen. Zum Zeitpunkt des Abbruchs werteten alle drei Punktrichter das Duell deutlich mit 110:99 zugunsten des neuen Champions.

„Dieser Titel war mein Traum und diesen habe ich mir heute erfüllt“, sagte Beterbiev nach dem Fight. „Enrico hat sehr defensiv geboxt, aber kurz vor Schluss habe ich ihn dennoch auf die Bretter schicken können“, ergänzt der neue IBF-Weltmeister.

„Meinen Respekt an Artur. Er ist wirklich ein Monster. Seine Schläge sind hart und präzise. Er ist ein großer Boxer und ein würdiger Weltmeister“, zeigte sich Kölling nach dem Fight als fairer Verlierer. Sauerland-Geschäftsführer Frederick Ness lobte hingegen die Leistung des Berliners: „Enrico hat seine Sache sehr gut gemacht. Wir sind sehr stolz auf ihn. Keiner wollte gegen Beterbiev boxen, aber Enrico hat diesen Kampf angenommen. Dafür sollte ihn jeder respektieren.“

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