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„Last Man Standing“ in Wetzlar

Wenn am 17. Juni in der Rittal Arena in Wetzlar der WBA-Titel im Supermittelgewicht auf dem Spiel steht , dann läuft der Kampfabend unter dem Motto „Last Man Standing“. Gemeint ist Tyron Zeuge (20-0-1, 11 K.o.), der aktuell einzige deutsche Boxweltmeister.

Der 25-jährige Berliner muss seinen WM-TItel gegen einen erfahrenen Mann und zweifachen Ex-Gegner von Arthur Abraham verteidigen. Der Brite Paul Smith (38-6-0, 22 K.o.) möchte im dritten Anlauf in Deutschland endlich erfolgreich sein. „Ich habe zwei Mal äußerst knapp nach Meinung der Punktrichter in Deutschland verloren. Das passiert mir nicht noch einmal! Der WM-Titel geht am 17. Juni nach England."

Promoter Kalle Sauerland hat für die Titelverteidigung jedoch einen besonderen Ort ausgesucht. „Die Engländer, die über ein Dutzend aktuelle Champions haben, wollen sich auch noch diesen Titel schnappen. Doch wir gehen mit diesem Kampf nach Wetzlar!“

Wetzlar? Ja, da war doch was. Am 23. September 2006 schrieb Zeuges Vorgänger und Team-Kollege, Arthur Abraham, in der Rittal Arena Boxgeschichte. Mit doppeltem Kieferbruch konnte „King Arthur“ in der „Blutschlacht von Wetzlar“ seinen Gegner Edison Miranda bezwingen. „Ein unvergesslicher Kampf. Wir haben uns für den WM-Fight von Tyron bewusst diesen geschichtsträchtigen Ort ausgewählt“, ergänzt Sauerland. An die „Abraham-Blutschlacht“ soll sich sein junger Schützling erinnern, wenn er dem 34-jährigen Smith im Ring gegenüberstehen wird. „Die anderen beiden Kämpfen habe ich mir mit Michael Timm schon mehrfach angeschaut und analysiert“, fügt Zeuges Coach Jürgen Brähmer an. Er meint natürlich die beiden Kämpfe Arthur Abrahams gegen Paul Smith aus den Jahren 2014 und 2015. Brähmer ergänzt: „Wir sind bestens vorbereitet. Tyron hat zudem aus dem letzten Kampf gegen Ekpo einiges gelernt.“

Neben dem Duell zwischen Zeuge und Smith dürfen sich die Boxfans unter anderem auf Kämpfe von Lokalmatador Emir Ahmatovic, Leon Bunn, Stefan Härtel, Denis Radovan, Albon Pervizaj, Burak Sahin und Patrick Wojcicki freuen.

Quelle: 

Imago/Eibner

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