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Marco Huck: AUF DIE OHREN!

Marco Huck Mairis Briedis Boxen auf RTL

Für den „Käpt’n“ bietet sich am 1. April die Chance, endlich wieder einen Gürtel der vier großen Verbände zu gewinnen. Doch dem stellt sich Mairis Briedis in den Weg, der Huck schon mit Boxen in Tyson-Manier gedroht hat.

Wenn Marco Huck und Mairis Briedis sich am 1. April im Ring einen ähnlichen Schlagabtausch liefern wie im Vorfeld ihres Duells, dann dürfen sich die Fans auf einen unterhaltsamen Kampf in der Dortmunder Westfalenhalle freuen. Dabei gingen die Provokationen nicht von Huck, sondern vom lettischen Cruisergewichtler aus.

„Wenn Marco dreckig boxt und der Kampfrichter nicht eingreift, muss ich zehnmal dreckiger boxen“, tönte Briedis auf einer Pressekonferenz. Und legte drohend nach: „Ich erinnere nur an den Clinch zwischen Mike Tyson und Evander Holyfield und verspreche, dass ich Marco, wenn er unsauber boxt, gleich das ganze Ohr abbeißen werde!“

Kein Schach gegen Briedis

Und Huck? Reagierte ganz cool. „Ich bin ein sehr gelassener Boxer und habe schon viele andere herumplappern gehört“, meinte der IBO-Champion. „Ich gehe aber auch nicht in den Ring, um Schach zu spielen, sondern um mit meiner körperlichen Robustheit zu gewinnen.“ Und an Briedis adressiert: „Er hat zwei, drei Sätze auswendig gelernt. Aber ich werde am 1. April meine Fäuste im Ring sprechen lassen.“

Das sollte sich dann für den 32-jährigen Berliner (40-3-1, 27 K.o.) auszahlen, denn bei dem Duell geht es nicht nur um den Gürtel der IBO, sondern auch um den grün-goldenen der WBC. Genauer gesagt ist es aber der Interims-Gürtel, und das bedeutet: Briedis (Nummer eins der WBC-Rangliste) und Huck (Nummer zwei) boxen um den Status des vorläufigen Weltmeisters, weil der amtierende Weltmeister Tony Bellew ins Schwergewicht aufsteigt, um dort gegen „Intimfeind“ David Haye in den Ring zu klettern.

Siegt „Bomber“ Bellew am 4. März in London in diesem englischen Duell (Haye gilt allerdings als Favorit) und entscheidet er sich, im Schwergewicht zu bleiben, wird der Sieger des Kampfes Huck vs. Briedis automatisch zum regulären WBC-Champion hochgestuft. Anderes Szenario: Bellew verliert gegen den „Hayemaker“ und geht zurück ins Cruisergewicht – dann hat er dort die Pflicht, seinen Titel gegen den neuen Interims-Weltmeister – eben Huck oder Briedis zu verteidigen.

Aus Sicht von Marco Huck bedeutet das: Besiegt er den 32-jährigen Letten, ist er entweder sofort WBC-Weltmeister – verbunden mit der Aussicht, dann weitere Titelträger der anderen großen Verbände (WBA, WBO, IBF) herauszufordern. Oder aber der „Käpt’n“ tritt als neuer
Interims-Champ gegen Bellew an.

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Quelle: 

Gettyimages

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