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Mayweather vs. McGregor: Erste Details bekannt

Der Blockbuster-Fight zwischen Superstar Floyd Mayweather (49-0-0, 26 K.o.) und dem Pay-per-View-King der UFC, Conor McGregor (21-3-0, 18 K.o. – MMA-Rekord) ist offiziell. Der 40-jährige Mayweather ist 2015 nach seinem Kampf gegen Andre Berto offiziell zurückgetreten. Gegen den 28-jährigen Iren McGregor erwartet ihn nun voraussichtlich noch mal ein gigantischer Zahltag.

Die beiden Fighter treffen sich am 26. August in der T-Mobile Arena in Las Vegas im Boxring. Mittlerweile sind erste Details zu ihrem Aufeinandertreffen bekannt. So ist der Kampf auf zwölf Runden à drei Minuten angesetzt, die klassische Dauer eines Titelfights im Boxen. McGregor kämpft in der UFC normalerweise drei oder fünf Runden à fünf Minuten.

Auch bei den Handschuhen folgen die Parteien dem Reglement des Boxsports. Es wird mit 10 oz. Handschuhen geboxt – in der UFC werden 4 oz. Handschuhen genutzt, bei denen die Finger offen sind, sodass man auch ringen und greifen kann.

McGregor hingegen hat Vorteile bei der Wahl der Gewichtsklasse. Der Kampf findet im Halbmittelgewicht (bis 69,853 kg) statt. Mayweather boxte in den letzten zehn Jahren fast ausschließlich ein Limit tiefer im Weltergewicht, während McGregor in der UFC im Leichtgewicht (bis 70 kg) zu Hause ist.

UFC-Boss Dana White sieht darin den großen Vorteil seines Fighters. „Floyd Mayweather wird im Halbmittel gegen ein Monster kämpfen. Wartet bis sie sich das erste Mal gegenüber stehen und die Menschen den physischen Unterschied zwischen Conor McGregor und Floyd Mayweather sehen“, sagte der 47-Jährige dem US-Sender TSN.

Für den Showtime-Experten und ehemaligen Weltmeister im Halbwelter- und Weltergewicht, Paulie Malignaggi, macht das jedoch keinen Unterschied. „Zu verstehen, welche Entscheidungen man zu welchem Zeitpunkt im Ring treffen muss, dauert Jahre“, erklärte der 36-Jährige der Washington Post. „Wenn Conor (McGregor) über mehrere Jahre das Boxen trainiert, dann kann er sich vielleicht zu einem Weltklasse-Boxer entwickeln. Vielleicht. Aber ihn in so einem kurzen Zeitraum auszubilden ist sehr, sehr schwer.“

Allgemein geht McGregor als krasser Außenseiter in seinen ersten professionellen Boxkampf. Die meisten Experten geben ihm keine Chance gegen Mayweather, der als einer der besten Defensiv-Boxer aller Zeiten gilt. 

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