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Nielsen: „Abraham sollte lieber für sein Heimatland boxen“

Patrick Nielsen (29-2-0, 14 K.o.) steigt am Samstag in Offenburg im Stall-Duell gegen Arthur Abraham (46-6-6, 30 K.o.) in den Ring. Was der 27-jährige Däne von Abraham hält, warum er ihn „Avetik“ nennt – und warum er denkt, er habe einen Heimvorteil, verrät Nielsen im folgenden Interview.

Patrick, wie lief die Vorbereitung?

Ungelogen, nahezu perfekt. Ich fühle mich bestens vorbereitet und topfit. Ich habe hart trainiert und hatte ausgezeichnete Sparringspartner.

Was machst Du noch wenige Tage vor dem Kampf?

Nicht mehr viel. Ich habe genug getan, zum Beispiel über 130 Sparringsrunden absolviert. Jetzt schone ich mich für den Kampf und achte nur auf mein Gewicht.

Hast Du ein Problem damit, auswärts, in Deutschland zu boxen? Hat Arthur einen Heimvorteil?

Im Gegenteil. Ich freue mich wieder in Deutschland zu boxen. Ich habe zu Beginn meiner Karriere sogar einige Zeit in Berlin gelebt. Zudem sehe ich eher, dass ich einen Heimvorteil habe. Dänemark liegt näher an Deutschland als Armenien. Avetik kann seinen Namen ändern, aber nicht seine Herkunft. Er sollte lieber für sein Heimatland boxen, das würde die Leute dort sicherlich stolz machen.

Was hälst Du von Arthur? Wie willst Du ihn schlagen?

Avetik ist ein großartiger Kämpfer. Er ist wie eine Nuss in einer Schale, die ich knacken werde.

Der Sieger hat gute Chance wieder um eine WM boxen zu dürfen. Machst Du Dir darüber Gedanken?

Ich bin zunächst fokussiert auf den Kampf am Samstag. Avetik ist ein großer Name in der Boxszene und im Supermittelgewicht. Nach meinem Sieg kann ich jeden boxen.

In der dänischen Presse hast Du gesagt, dass Du im Falle einer Niederlage zurücktreten wirst. Stimmt das?

Ja, das habe ich gesagt. Aber erstmal sehen wir, wie der Kampf läuft. Ich vertraue auf meine Stärken und darauf, dass es ein fairer Kampf mit vernünftigen Punktrichtern wird.

Einen Monat nach Dir boxt Dein Bruder Micki in Hannover gegen Artur Mann. Wird es zwei dänische Siege geben?

Ja, darauf freue ich mich. Wir beide boxen in Deutschland gegen Jungs, die nicht zu ihren Geburtsnamen stehen. Micki und ich werden die dänische Fahne hissen und zwei Siege und die dazugehörigen Gürtel mit nach Hause bringen.

Die Box-Gala in Offenburg wird am 28. April ab 20 Uhr live auf Sport1 übertragen.

Foto: 

PA/Scanpix Denmark

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