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Noel Gevor: Große Chance im „Auswärtsspiel“

Gevor trifft auf Wlodarczyk

Es ist die ganz große Chance in seiner sportlichen Karriere: Noel Gevor (22-0-0, 10 K.o.) vom Team Sauerland muss am Samstag in Posen gegen den ehemaligen Weltmeister Krzysztof Wlodarczyk (52-3-1, 37 K.o.) antreten. Dem jungen Hamburger winken im Falle eines Sieges eine WM-Chance und vielleicht sogar die Teilnahme an der „World Boxing Super Series“.

Doch der Gegner ist der Favorit. Wlodarczyk hat viel Erfahrung, er war sowohl WBC- als auch IBF-Weltmeister. Für Noel Gevor spricht die Jugend, er ist neun Jahre jünger, hat noch nie verloren - und Gevor hat als Außenseiter keinen Druck. Gevor: „Ich gehe befreit und gelassen in diesen Kampf. Wlodarczyk ist der klare Favorit und boxt in seiner Heimat.“ Zudem ist der Pole mit 35 Jahren zum Siegen verdammt. Viele Chancen auf einen Titel wird er nicht mehr bekommen. Sicher ist: Der Sieger darf um die Weltmeisterschaft der IBF boxen (Titelträger: Murat Gassiev/Russland). Und vielleicht sogar noch um mehr? Gevor: „Wie ich gehört habe, wird die World Boxing Super Series im Cruisergewicht ausgetragen. Da würde ich schon gerne mitmachen.“

Zunächst aber muss sich der Hamburger Youngster, der von Stiefvater Khoren Gevor trainiert wird, auf Wlodarczyk konzentrieren. Die Gevors bereiten sich seit Monaten in Hamburg auf den Fight vor. „Es war eine lange Vorbereitung, wir mussten auch immer wieder pausieren, weil der Kampf mehrfach von Gegnerseite verschoben wurde. Aber das ist kein Problem“, sagt Noel Gevor. Sein Trumpf: Er kennt seinen Gegner sehr gut. Mehrfach reiste der Cruisergewichtler nach Polen, um Wlodarczyk als Sparringspartner zu helfen. Gevor: „Ich verrate jetzt nicht, wo seine Schwächen liegen, aber natürlich hat er welche - und die werde ich am Samstag ausnutzen!“

Auch Kalle Sauerland glaubt an Gevors Chance: „Noel ist ein sehr intelligenter Boxer. Wenn er besonnen in den Kampf geht, hat er sehr gute Chancen den Kampf für sich zu entscheiden.“

Foto: 

Imago/Mausolf

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