Helmut Vorholt ist durch und durch Boxfan. Als kleiner Steppke saß der heute 78 jährige Bau-Ingenieur mit seinem Vater vor dem Radio und lauschte gespannt, wenn die großen Kämpfe in aller Welt...

WBSS Finale Cruisergewicht: Aleksandr Usyk vs. Murat Gassiev

Am Samstag den 21. Juli steigt das Finale der World Boxing Super Series in Moskau mit dem Topfight zwischen Aleksandr Usyk und Murat Gassiev.
Beide Boxer haben sich eindrucksvoll durch das...

Schwergewichtsweltmeister Anthony Joshua (21-0-0, 20 K.o.) wird seine WM-Titel am 22. September im Londoner Wembley Stadion gegen den Russen Alexander Povetkin (34-1-0, 24 K.o.) verteidigen....

Am Samstag steigt in Moskau das mit Spannung erwartete Finale im Cruisergewichts-Turnier der World Boxing Super Series (WBSS). Im Fight zwischen den beiden Doppelweltmeistern Oleksandr Usyk (WBC...

Der britische Boxstall „Matchroom Boxing“ verkündete in New York gemeinsam mit dem Streaming-Dienst DAZN Neuigkeiten zu ihrem „...

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Pound for Pound: Die besten Boxer der Welt

Fortsetzung der Story: Mythos „Pound for Pound“

Als Muhammad Ali in den 1970ern die Schlagzeilen als bekanntester Sportler der Welt dominierte, stritten Experten in Hinterzimmern um zwei andere Namen, als es um den besten Boxer P4P ging. „Roberto Duran, der langjährige Weltmeister im Leichtgewicht, wurde zu der Zeit von vielen als der beste Boxer des Planeten angesehen“, schrieb Autor William Dettloff, der unter anderem die Biografie von Schwergewichts-Champ Ezzard Charles schrieb. „Doch so großartig Duran war – andere sahen den Argentinier Carlos Monzon, langjähriger Champion im Mittelgewicht, an der Spitze des Boxsports.“

Bis es ein angesehenes P4P-Ranking geben sollte, vergingen noch mal fast 20 Jahre. Für das Jahr 1989 veröffentlichte das US-Magazin „The Ring“ erstmals eine Top 10 Pound for Pound. Ironischerweise angeführt von einem Schwergewichtler – „Iron“ Mike Tyson. Nachdem dieser jedoch 1990 sensationell gegen „Buster“ Douglas verlor, wurde der Platz an der Sonne automatisch wieder frei. Einnehmen sollte ihn für die nächsten drei Jahre das mexikanische Box-Idol Julio Cesar Chavez. Es folgten weitere große Namen wie Pernell Whitaker, Roy Jones jr. oder Oscar de la Hoya.

Ricky Hatton, Ex-Weltmeister im Halbwelter- und Weltergewicht, weiß um die Bedeutung des Begriffs P4P. Denn der Brite scheiterte zwei Mal beim Versuch, den Thron des Boxsports zu erklimmen: 2007 gegen Floyd Mayweather, 2009 gegen Manny Pacquiao. Hatton legte eine große Karriere hin, doch diese verpassten Chancen wurmen ihn noch heute. „Sagen zu können, dass man der Beste der Welt in irgendetwas ist, ist schon großartig. Aber sagen zu können, dass man der beste Boxer überhaupt auf dieser Erde ist, das ist noch mal etwas ganz anderes“, gestand Hatton.

Heute führen viele Box-Magazine und -Webseiten P4P-Listen. Eines haben alle gemein: Sie sind stets subjektiv zusammengestellt. Für einige stehen Kampfrekorde und Erfolge der Boxer im Vordergrund, für andere die Leistungen im Ring und wie dominant jemand seine Gegner schlägt. Für manche spielt sogar ein höchst subjektives Was-wäre-wenn-Szenario eine Rolle, also die Überlegung, wie Boxer A gegen Boxer B abschneiden würde, kämpften sie im gleichen Limit gegeneinander. Ein klarer Indikator ist dagegen die Tatsache, Weltmeister in mehreren Limits geworden zu sein, wie etwa Manny Pacquiao, Floyd Mayweather oder Roy Jones jr. Für das BOXSPORT-Ranking haben wir versucht, einen gesunden Mittelweg zwischen allen Herangehensweisen zu finden…

Text: Benjamin Stroka

Die gesamte Story, inklusive Ranking, finden Sie in der neuen BOXSPORT-Ausgabe 05/18 - ab Mittwoch am Kiosk.

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