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Stefan Härtel darf auf WBSS-Chance hoffen

Stefan Härtel ist Ersatzgegner bei der World Boxing Super Series

Stefan Härtel hält sich bereit. Die World Boxing Super Series (WBSS) macht am 7. Oktober erneut Station in Deutschland. Dann rückt die Hanns-Martin-Schleyer-Halle in den Mittelpunkt der Boxwelt, wenn sich Chris Eubank jr. (25-10-0, 19 K.o.) und Avni Yildirim (16-0-0, 10 K.o.) gegenüberstehen. Dabei geht es um den IBO-Titel und den Einzug ins Halbfinale der WBSS. Sollte sich jedoch einer der beiden Hauptkämpfer vorab verletzen, schlägt seine Stunde: Stefan Härtel (14-0-0, 1 K.o.) Der Berliner ist nämlich zum Ersatz-Teilnehmer im Kampf um die „Muhammad Ali Trophy“ ernannt worden. Doch selbst wenn er nicht in der WBSS startet, steht Härtel vor einem echten Härtetest - dem Ukrainer Viktor Polyakov (13-1-1, 6 K.o.).

„Das könnte mein großer Tag werden“, freut sich Härtel, der sich unter der Leitung von Ulli Wegner auf den Kampfabend in der Neckarmetropole vorbereitet. „In erster Linie konzentriere ich mich natürlich auf Polyakov“, erklärt der 29-Jährige, „aber trotzdem halte ich die Ohren offen, wie es sowohl Eubank jr. als auch Yildirim geht. Ich würde niemandem etwas Böses wünschen, doch sollte ich nachrücken, wäre ich zu 100 Prozent darauf vorbereitet, das Viertelfinale gegen Eubank oder Yildirim zu boxen.“

Das bestätigen auch die Aussagen von Coach Wegner. „Stefan ist hervorragend ausgebildet und kann technisch wie taktisch im Training jedem das Wasser reichen“, so der 75-Jährige, „jetzt muss er es nur noch im Wettkampf beweisen.“ Im Normalfall wird aber Viktor Polyakov schon eine große Herausforderung für Härtel darstellen. Wegner: „Er ist wie Stefan ein sehr gut ausgebildeter Amateur, hat zuletzt Ex-Weltmeister Giovanni De Carolis (der schon gegen Härtels Sauerland-Kollegen Arthur Abraham, Vincent Feigenbutz und Tyron Zeuge in den Ring stieg) deutlich nach Punkten in dessen Heimatstadt Rom geschlagen. Das wird eine echte Standortbestimmung.“

Härtel kann den 7. Oktober jedenfalls kaum abwarten. „Egal wie es kommt, ich will den nächsten Schritt nach vorn machen und Fans und Experten beweisen, dass ich über kurz oder lang an der Spitze des Supermittelgewichts mitspielen werde!“

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Foto: Imago/Jan Hübner

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