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Ulli Wegner: Erst gesund werden – dann angreifen

Ulli mit Margret Wegner Chefcoach Sauerland

Wegen einer Prostataerkrankung musste sich Ulli Wegner kürzlich in ärztliche Behandlung begeben. Doch die Trainer-Legende bleibt zuversichtlich – auch in Bezug auf das nächste Boxjahr.

BOXSPORT erreicht Ulli Wegner am Telefon. „Ich komme gerade von der Untersuchung aus dem Krankenhaus“, berichtet der Sauerland-Chefcoach. Wegner muss bis zum Jahreswechsel regelmäßig zur ärztlichen Kontrolle, darf über die Feiertage aber bei seiner Frau Margret im gemeinsamen Haus in Berlin-Tegel bleiben. Was mit der Prostata passiert, entscheidet sich Anfang Januar. „Dann nehmen die Ärzte einen Eingriff vor.“

Was wünscht sich Ulli Wegner für 2018? „Zunächst einmal ist die Gesundheit wichtig“, erklärt der 75-Jährige, „dann greifen wir bei Sauerland neu an.“ In den letzten Monaten hatte der Weltmeister-Macher am Ring wenig Glück. Erst verlor sein Schützling Jack Culcay im März seinen WM-Gürtel, dann verpasste Arthur Abraham die Teilnahme an der World Boxing Super Series. Und zu allem Überfluss verletzte sich Mitte Oktober Schwergewichtler Kubrat Pulev, so dass das angesetzte WM-Duell mit IBF- und WBA-Champion Anthony Joshua ausfiel.

Doch Ulli Wegner lässt sich nicht unterkriegen. Der Kult-Trainer sieht im  nächsten Jahr gute Perspektiven, will mit Schwung, Kontinuität und System eine Kehrtwende bei Sauerland schaffen. „Wir kommen aus der Talsohle raus“, ist er überzeugt, „zumal wir mit Sport1 einen neuen TV-Partner haben.“

„Ich wünsche BOXSPORT und allen Lesern fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!“, sagt Ulli Wegner am Ende des Gesprächs.

Das wünschen wir Ulli Wegner ebenfalls – und ganz viel Gesundheit!

Quelle: 

pa/dpa

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