Wenn WBA-Weltmeister Tyron Zeuge am 14. Juli in Offenburg seinen Titel im Supermittelgewicht verteidigt, ist auch der Nachwuchs von Team Sauerland gefordert – vor allem die Talente Denis Radovan...

Trainer-Ikone Ulli Wegner macht Schluss. Der Vertrag der 76-jährigen Trainer-Ikone beim Sauerland-Stall läuft Ende Juni aus. Grund genug für BOXSPORT, mit Wegner über die Situation zu reden. Dazu...

Die Box-Familie May beschäftigt sich im Norden Kölns intensiv mit dem Boxsport – und dies mit ganz unterschiedlichen „Projekten“.

„Angefangen vom Schwimmen über das Tauchen bis hin zu den...

Die sogenannte „Global Boxing Union“ (GBU) hatte bei der „Nacht der Champions“ im Karlsruher Wildparkstadion einige Titel zu vergeben – zwei davon schnappten sich Schwergewichtler Michael Wallisch...

Der Deutsche Boxsport-Verband (DBV) hat sein Aufgebot für den 45. Chemiepokal nominiert. Nach der verletzungsbedingten Absage von Ibragim Bazuev bleibt das Halbschwergewicht unbesetzt. Alle...

1 von 5

News

Uwe Hamann: „Zur Rettung bräuchten wir ein Wunder“

Uwe Hamann, der Präsident des Box-Verbandes Baden-Württemberg, übt im Interview scharfe Kritik an der Führungscrew des Deutschen Boxsport-Verbandes. In BOXSPORT sagt der 57-Jährige, was sich alles dringend ändern muss.

Interview: Wolfgang Wycisk

Herr Hamann, bei den letzten Vorstandswahlen des Deutschen Boxsport-Verbandes (DBV) im Oktober 2017 traten Sie gegen Präsident Jürgen Kyas an. Hat Ihnen der Job als Vize nicht mehr gereicht?

Als ob es hier um Pöstchenschieberei gehen würde. Sehen Sie nicht, dass der DBV den Boxsport durch sein Missmanagement ins Abseits schießt? Angefangen bei der unübersichtlichen Finanzlage über das Führungsdesaster bis hin zu der sportlichen Erfolglosigkeit. Hätten wir nicht einen Abass Baraou (Europameister und WM-Dritter 2017; d. Red.), wären wir längst abgehängt. Ich wollte etwas verändern. Deshalb hatte ich mich zur Wahl gestellt.

Was beklagen Sie genau?

Ich klage das Kernteam von Jürgen Kyas an, weil es seine persönlichen Interessen vor jene der Vereine stellt. Wäre es anders, dann würden sie sich hinterfragen, wie sie den DBV endlich finanziell gesünder aufstellen können. Sie würden sich fragen, wo sie den DBV im nächsten, übernächsten und in drei Jahren sehen. Sie würden Ideen und Visionen entwickeln und sich überlegen, wie man diese in die Vereine transportieren kann. Die Boxvereine sind unser wichtigstes Gut, und es ist die Aufgabe von Kyas, Michael Müller (Sportdirektor; d. Red.) und Erich Dreke (Vizepräsident für Finanzen), für sie zu arbeiten und nicht umgekehrt. Das haben die Herren vergessen. Würden sie sich diesen Spiegel vorhalten, dann würden sie erkennen, dass ihr Haltbarkeitsdatum längst überschritten ist.

Sie haben die Wahl verloren. Kyas erhielt 482 Stimmen, Sie 364.

Keine Frage, ich habe die Wahl verloren. Doch es war knapper, als die Zahlen es ausdrücken, denn jedes Bundesland erhält nach einem Schlüssel eine bestimmte Anzahl von Stimmen. Meine Zeit hatte nicht gereicht, die brennenden Probleme mit allen Präsidenten der Landesverbände zu besprechen.

Das gesamte Interview mit Uwe Hamann und vieles mehr finden Sie in der neuen BOXSPORT-Ausgabe 04/2018 - jetzt am Kiosk!

Foto: 

Foto: Wolfgang Wycisk

Kontakt

Köln.Sport Verlag GmbH
Redaktion BoxSport

Schanzenstraße 36, Geb. 31
51063 Köln
Deutschland

Tel: +49 221 91 27 99 - 0
Fax: +49 221 91 27 99 - 129

E-Mail: redaktion@box-sport.de