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Text: Peter Stroß

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News

20. AIBA-WM: DBV-Athleten auf Medaillenjagd

Seit gestern laufen die 20. Weltmeisterschaften im olympischen Boxen. Die AIBA-WM findet dieses Jahr im russischen Jekaterinburg statt. Für den Deutschen Boxsport-Verband (DBV) gehen insgesamt acht Athleten an den Start.

Obwohl die WM in diesem Jahr nicht als zusätzliche Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio fungiert, ist es das wichtigste Turnier des Jahres und ein echter Gradmesser vor Olympia.

Der DBV ist mit folgendem Aufgebot nach Russland gereist:

Bereits gestern stieg Mittelgewichtler Andrej Mersljakov als erster Deutscher in den Ring. Er bezwang Mohammed Abdullamohammed aus Katar durch Abbruch in der zweiten Runde. In der zweiten Runde wartet auf Mersljakov nun mit dem an Nummer fünf gesetzten Brasilianer Hebert Da Conceicao Sousa eine schwere Aufgabe. Das Duell steigt am 14. September.

Heute steigt Deutschlands Schwergewichtshoffnung Ammar Abduljabbar in das Turnier. Der 23-jährige Hamburger trifft in der ersten Runde auf den Koreaner Taeung Ju.

Bis zum 16. September wird jeden Tag ein DBV-Boxer in die Wettkämpfe einsteigen. Am morgigen Mittwoch (11.9.) wird der Nürnberger Sharafa Raman (Federgewicht) der nächste sein. Raman trifft in der ersten Runde auf den Venezolaner Yoel Finol. Am Donnerstag (12.9.) folgt der erste Auftritt von Halbweltergewichtler Wladislaw Baryshnik. Der 23-Jährige aus Backnang misst sich in der ersten Runde mit dem Türken Tugrulhan Erdemir.

Der Gifhorner Nick Bier möchte im Weltergewicht für Aufsehen sorgen. Bier startet am Freitag (13.9.) in die WM 2019. Sein erster Gegner wird Tyron Thomas aus Trinidad und Tobago sein. Der Münsteraner Salah Ibrahim (Fliegengewicht) ist im Turnier an Nummer sieben gesetzt und hat zu Beginn ein Freilos. Ibrahim trifft in der zweiten Runde entweder auf Sehyeong Jo (Korea) oder Nodari Darbaidze (Georgien). Der Fight steigt am Samstag, den 14. September.

Am Sonntag (15.9.) und Montag (16.9.) komplettieren Halbschwergewichtler Ibrahim Bazuev und Superschwergewichtler Nelvie Tiafack das deutsche Teilnehmerfeld. Bazuev ist an Nummer vier gesetzt und hat daher in der ersten Runde ein Freilos. Am Sonntag trifft er entweder auf den Kolumbianer Diego Alejandro Motoa Carabali oder den Schweizer Uke Smajli. Tiafack (an Nummer acht gesetzt) trifft abschließend am Montag auf den Koreaner Dohyeon Kim.

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