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Abass Baraou erkämpft ersten internationalen Titel

Der Oberhausener Abass Baraou (5-0, 2 K.o.) gewann bereits in seinem fünften Profikampf den ersten internationalen Titel. In einem engagierten Fight siegte Baraou gegen Ex-Weltmeister Carlos Molina (29-11-2, 8 K.o.) aus Mexiko einstimmig und verdient nach Punkten und ist nun Träger des WBC International Titels.

Baraou hatte zu Beginn noch Probleme in den Kampf zu finden, konnte nach den ersten Runden aber zunehmend das Kommando übernehmen. Auch wenn sich Molina als der erwartet unangenehme Gegner herausstellte, konnte der 24-jährige Sauerland-Youngster nun die Mehrzahl an klaren Treffern landen. Nach zwölf durchaus spannenden Runden werteten die Punktrichter den Fight mit 118:109, 115:112 und 115:112 für den Deutschen.

„Es war schon unglaublich, dass ich so früh in meiner Karriere um einen internationalen Titel boxen durfte und nun habe ich auch noch gewonnen“, freute sich Baraou nach dem Duell. „Wir wussten, dass Molina ein starker und erfahrener Gegner wird, daher war die Vorbereitung so hart wie noch nie in meiner Karriere, ich musste im Vorfeld des Kampfes durch die Hölle gehen.“

Auch sein Trainer Ulli Wegner hielt sich mit Lob für seinen Musterschüler nicht zurück. „Abass hat das sehr gut gemacht, er hatte Molina über weite Strecken im Griff. Der Junge ist eine Augenweide und wird seinen Weg gehen. Genau solche Boxer braucht Deutschland“, sagte der Weltmeistermacher stolz.

Im Vorprogramm des Abends feierte Leon Bunn seinen 13. Sieg als Profi. Der Frankfurter besiegte Viktor Polyakov einstimmig nach Punkten. Überzeugen konnte auch Sophie Alisch. Die gerade mal 17-Jährige ließ in ihrem Profidebüt der Georgierin Sopo Kintsurasvili keine Chance und siegte bereits nach 52 Sekunden durch K.o.

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Imago/Thomas Frey