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Abel Sanchez hat Ratschläge für Ruiz-Coach Reynoso

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Vor kurzem wurde bekannt, dass Andy Ruiz jr. (33-2, 22 K.o.) nun unter der Aufsicht von Canelo-Coach Eddy Reynoso trainiert (BOXSPORT berichtete). In einem Interview mit „Sky Sports“ meldete sich der frühere Golovkin-Trainer Abel Sanchez zu Wort, der für kurze Zeit auch in der Ecke von Ruiz jr. stand. Er sprach den vielbeschworenen Mangel an Disziplin beim „Destroyer“ an: „Eddy Reynoso muss ihn im Gym behalten, hart arbeiten lassen und seine Lasten loswerden – also all die Leute, die ihn umgeben und ihm Dinge erlauben, die er eigentlich nicht tun sollte. Und Andy muss zuhören. Eddy ist ein grandioser Coach, einer der besten, die das Boxen derzeit hat.“ Sanchez erklärte, dass er mit Ruiz jr. damals ähnliche Probleme hatte wie dessen letzter Trainer, Manny Robles: „Ich bin nicht da, um den Babysitter zu spielen. Ich bin da, um zu coachen, wenn mein Schüler bereit ist zuzuhören. Man kann niemanden weiterbringen, der nichts versuchen möchte. Es war schwierig für mich, weil ich Faulheit nicht mag. Ich habe hier zu viele Leute, die sich den Arsch abarbeiten. Dann eine Person zu haben, die sich Dinge herausnimmt, die sich kein anderer herausnehmen kann? Das ist nicht angemessen.“

Allerdings hatte Reynoso in einem Interview mit „Box Azteca“ schon erklärt, dass er mit seinem neuen Protegé von Anfang an über genau diesen Aspekt gesprochen habe: „Ich habe ihm klipp und klar gesagt: Ich arbeite gerne mit Boxern, die Disziplin haben. Ich hasse es, meine Zeit zu verschwenden. Die einzige Sache, die ich von ihm verlangt habe, war, dass er sich am Riemen reißt. Ich weiß nicht, ob er ein undisziplinierter Boxer ist, denn er war ja schon einmal Weltmeister. Ich denke, er kann jeden schlagen, auf den er sich einlässt – bei einer starken Vorbereitung in Kombination mit einer guten Strategie und Disziplin. Er hat bereits bewiesen, dass er einen der besten Boxer da draußen schlagen kann mit seinem Gewicht.“

Text: Nils Bothmann

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