Jürgen Brähmer erhält nach langer Wartezeit doch seine EM-Chance. Der 40-jährige Ex-Weltmeister stach bei der von der European Boxing Union (EBU) angesetzten „Purse Bid“ (Versteigerung) gestern in...

Nach dem Hymnen-Skandal um das Abspielen der ersten Strophe des Deutschlandliedes bei der Veranstaltung „Boxen am Meer“ am 29. Juni und dem daraufhin von BOXSPORT veröffentlichten Interview...

Trainerlegende Heinz Weishaar ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Weishaar verstarb bereits am 7. Juli friedlich im Pforzheimer Seniorenstift Sonnenhof im Kreise seiner Familie.

Es ist eine ganz besondere Zeit in der noch jungen Karriere von EC-Boxing-Schwergewichtler Ali Eren Demirezen (11-0, 10 K.o.). Der 29-jährige Türke, der sein Land 2016 bei den Olympischen Spielen...

Bei der Box-Gala des Sauerland-Stalls am 17. August wird neben Vincent Feigenbutz auch Lokalmatador Ahmad Ali (14-0-1, 10 K.o.) in den Ring steigen.

Der Ludwigshafener trifft in seiner...

1 von 5

News

Alexander Dimitrenko: „Ich habe nichts zu verlieren“

Am kommenden Wochenende wird es für Schwergewichtler Alexander Dimitrenko (41-5, 26 K.o.) aus dem Stall EC Boxpromotion wieder ernst. Dann trifft der 37-Jährige, der erst vor wenigen Tagen Geburtstag hatte, auf den Franzosen Tony Yoka (5-0, 4 K.o.). Der Fight steigt am Samstag, den 13. Juli in der Azur Arena in Antibes, Südfrankreich.

Yoka ist nicht nur der Lokalmatador, sondern auch Olympiasieger von 2016 und die große Hoffnung Frankreichs im internationalen Schwergewicht. Den Status hatte Dimitrenko hierzulande auch mal inne, doch nun ist er in der Position des „alten Hasen“. „„Ich weiß, dass ich nicht mehr der Jüngste bin, aber ich habe noch viel vor“, zeigt sich der gebürtige Ukrainer selbstbewusst.

Spätestens Andy Ruiz’ Sensationssieg über Anthony Joshua bewies mal wieder, dass sich besonders im Schwergewicht schnell viel verändern kann und das längst abgeschriebene Boxer auf einmal wieder im Rampenlicht stehen können.

Yoka gilt bei Zuschauern und Experten als Favorit, er hat die Jugend und die weiße Weste im Kampfrekord auf seiner Seite, dürfte entsprechend selbstbewusst an die Sache herangehen. Doch Dimitrenko stand vor rund zwei Jahren vor einer Aufgabe mit ähnlichen Vorzeichen, traf damals in Schweden auf den zu der Zeit ungeschlagenen K.o.-Puncher Adrian Granat. An dem Tag gelang Dimitrenko die Überraschung. Er schlug Granat sensationell in Runde eins k.o. und brachte quasi über Nacht seine Karriere wieder auf Kurs. Womöglich wittert „Sascha“ ähnliches für Samstag, er habe „nichts zu verlieren“, wie er sich bescheiden gibt.

Der Fight Yoka vs. Dimitrenko wird in Frankreich vom Pay-TV-Sender Canal+ übertragen. Eine Live-Übertragung in Deutschland wird es voraussichtlich leider nicht geben.

Foto: 

GettyImages