Vom 10. bis zum 13. April steigt dieses Jahr der neue „Cologne Boxing World Cup“ in der Sporthalle Süd in Köln. Das Turnier gilt als „geistiger Nachfolger“ des traditionsreichen Chemiepokals und...

Mit dem K.O Sieg über den Polen Opalach setzte Vincent Feigenbutz ein erstes und ernstzunehmendes Ausrufezeichen früh in diesem Jahr. Doch wie geht es für „Iron Junior“ weiter?
Wir checken...

Die ungeschlagene Mittelgewichts-Weltmeisterin Christina „Lady“ Hammer (24-0, 11 K.o.) bereitet sich derzeit in Seefeld/Tirol auf den Kampf ihres Lebens vor. Am 13. April steigt die 28-jährige...

Neben Serge Michel und Petar Milas steht nun ein weiterer Fight für die Boxgala zum 70. Geburtstag des Bundes Deutscher Berufsboxer (BDB) fest. „Tiny“ Tina Rupprecht (9-0, 3 K.o.) wird ihren WBC-...

Errol Spence jr. (25-0, 21 K.o.) bleibt IBF-Weltmeister im Weltergewicht. Der 29-Jährige zeigte gegen Leichtgewichts-Champion Mikey Garcia (39-1, 30 K.o.) eine tadellose Performance und feierte...

1 von 5

News

Armin Ajrulai: Vom Spätstarter zum Durchstarter?

Wenn ein 18 Jahre junger Mann ohne praktische Boxerfahrung erstmals ein Gym betritt, ist normalerweise nicht davon auszugehen, dass er rund drei Monate später sein Profidebüt im Ring gibt. Doch genau das passierte beim Neusser Boxprofi Armin Ajrulai (2-0, 0 K.o.).

Ajrulai schaute und studierte Boxvideos auf Youtube und wollte sich vor rund einem Jahr in einem Boxclub anmelden. Er ging zum Recover Fight Club in Neuss und fiel Chefcoach Andreas Büdeker sofort ins Auge. „Ich habe Armin zum ersten Mal vor rund einem Jahr am Sandsack gesehen“, berichtet der Trainer, der sofort von den Anlagen und Bewegungen Ajrulais angetan war.

Büdeker nahm den 18-Jährigen unter seine Fittiche und sah in ihm schnell ein „Ausnahmetalent“. Bereits im Juni 2018 gab Ajrulai sein Debüt im Mittelgewicht und besiegte den Essener Dominik Tietz einstimmig nach Punkten. Im Dezember, kurz vor seinem 19. Geburtstag, boxte Ajrulai seinen zweiten Fight und bezwang Armani Aziz.

Am kommenden Samstag, den 16. März steigt der Neusser wieder in den Ring. Mit Sandro Luetke Bordewick (6-10, 5 K.o.) aus Gelsenkirchen wartet in Essen ein Mann mit der Erfahrung von 16 Profikämpfen auf Ajrulai. Für Büdeker allerdings kein Grund zur Sorge. „Im Sparring dominiert er bereits deutlich erfahrenere Leute“, sagt der Coach selbstbewusst. „Wir sind auch oft im Gym von Rüdiger und Torsten May zu Gast, die das ähnlich sehen.“

Was Ajrulai im Ring ausmacht? Büdeker: „Er bewegt sich gut, hat ein wachsames Auge, schlägt Kombinationen und ist sehr schnell.“ So wurde auch der Kampfname „Scorpion“ geboren, denn „Armin ist schnell und sticht zu“, sagt Büdeker. Ajrulais Vorbilder sind wahrlich prominente Namen: Roy Jones jr. und Floyd Mayweather jr. „So boxt er auch – in einem offenen Stil und nicht hinter der Doppeldeckung“, betont Büdeker. „An Armins Schlagkraft arbeiten wir noch, aber auch die hat sich bereits deutlich erhöht.“

In diesem Jahr möchte der Youngster nun richtig durchstarten. Denn nach seinem Fight am 16. März sind noch fünf weitere Duell für 2019 geplant.

Foto: 

Privat