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News

Arthur Abraham: „Beyers Tod hat mich sehr tief berührt“

Der Verlust von Markus Beyer (†47) war ein Schock für die Boxwelt. Boxer, Weggefährten und Promoter trauern um den ehemaligen WBC-Champion, der an einer aggressiven Form von Nierenkrebs litt, wie heute die „Bild“-Zeitung berichtet.

Ich habe Markus immer als bescheidenen und erfrischend bodenständigen Menschen kennengelernt, der mir durch seine unaufgeregte und solide Art imponiert hat. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich als 18-jähriger Steppke gegen den Profi Beyer Sparring machen durfte. Neben seiner sehr erfolgreichen Profikarriere war er auch ein sehr erfolgreicher Amateur. Meine Gedanken sind bei seinen Angehörigen.

Boxprofi Jürgen Brähmer

 

Ich war erschüttert als ich die Nachricht vom Tod von Markus gehört habe. Wie ein Schlag in die Magengegend. Er war ein toller Boxer und ein noch tollerer Mensch. Immer bescheiden, zurückhaltend und anständig. Wir haben uns seit vielen Jahren gut gekannt und uns immer wieder Mal an den Boxringen der Republik getroffen. Ich habe auch seinen WM-Kampf in der Frankfurter Ballsporthalle, im Mai 2000 gegen Glenn Catley, als Technischer Leiter mitorganisiert. Ein schlimmes Jahr für den deutschen Boxsport. Da sind in den letzten beiden Monaten mit Graciano Rocchigiani, Karl Mildenberger und jetzt Markus Beyer gleich drei große deutsche Champions von uns gegangen.

Promoter Ebby Thust

 

Unglaublich und ein schwerer Schlag. Ich bin unendlich traurig. Seinen schwersten Kampf hat Markus viel viel zu früh verloren.

Ring-Legende Axel Schulz

 

Der Tod unseres Freundes Markus Beyer hat mich sehr tief berührt. Es ist ein sehr schmerzlicher Verlust. Er hatte großen Anteil an meiner sportlichen Karriere. In vielen Sparringsrunden habe ich sehr viel von ihm gelernt. Seit 2003 kannten wir uns. Ich habe immer noch Gänsehaut wegen der Nachricht. Unser Boxfreund hat uns verlassen. Ich werde ihn nie vergessen.

Boxprofi Arthur Abraham

 

Ich bin geschockt und zutiefst traurig. Wer drei Mal Weltmeister wird, ist ein ganz besonderer Boxer. Ein großartiger Fighter und ein echter Gentleman außerhalb des Rings. Ruhe in Frieden, mein Freund Markus.

Ex-Weltmeister Richie Woodhall, der 1999 Beyers Gegner bei dessen erstem WM-Sieg war.

 

Unser WBC-Weltmeister Markus Beyer ist im Alter von nur 47 Jahren verstorben. Legendäre Box-Nächte gegen Richie Woodhall und Danny Green, die wir nie vergessen werden. Zu jung, zu früh, Ruhe in Frieden, Markus.

Die Brüder und Promoter Kalle und Nisse Sauerland

Foto: 

Imago/Fishing 4