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18 Boxer aus Mecklenburg-Vorpommern bei U17-Meisterschaft

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Robin Krasniqi reicht Klage gegen Kampfurteil ein

Am 9. Oktober war es zum Rematch zwischen Robin Krasniqi (51-7, 19 K.o.) und Dominic Bösel (32-2, 12 K.o.) gekommen – am Ende gaben die Punktrichter Bösel den knappen Vorzug bei einer Split...

 Buchlaunch „Cassius X – Die Legende Muhammad Ali“ im Boxwerk

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Gervonta Davis vs. Rolando Romero: Hass-Duell am 5. Dezember

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Bernd Bönte über AJ vs. Usyk: „Duell auf allerhöchstem Niveau“

Bernd Bönte über AJ vs. Usyk: „Duell auf allerhöchstem Niveau“
Bernd Bönte über AJ vs. Usyk: „Duell auf allerhöchstem Niveau“

Morgen steigt der Kampf zwischen Dreifach-Champ Anthony Joshua (24-1, 22 K.o.) und seinem WBO-Pflichtherausforderer Oleksandr Usyk (18-0, 13 K.o.) in London. Der Fight, der innerhalb von 24 Stunden ausverkauft war (BOXSPORT berichtete), gilt für den britischen Titelverteidiger als schwerste Prüfung seit seinem Sieg über Wladimir Klitschko 2017. Obwohl „AJ“ als Favorit in den Ring steigt, ist sein Sieg alles andere als sicher.

Im DAZN-Interview sagte der Titelverteidiger: „Natürlich haben wir zuvor versucht, den Undisputed-Fight zu bekommen, aber das hat nicht geklappt“, mit Blick auf den verschobenen Showdown gegen WBC-Weltmeister Tyson Fury (30-0-1, 21 K.o.). „Wenn man sich selbst herausfordern will, will man immer die nächstbeste Sache. Usyk war das nächstbeste Ding in der Reihe – mein Pflichtkampf.“ Seinen Gegner nimmt der Champ nicht auf die leichte Schulter, zollt ihm gleichzeitig Respekt: „Ich mag Typen wie Usyk. Sie kommen, um zu kämpfen.“

Usyk bezeichnete sich im Interview mit dem Streamingdienst als den „am meisten gefürchteten Schwergewichtsboxer“. Der Ukrainer, der zuvor als Undisputed Champ das Cruisergewicht dominierte, will das Kunststück auch in der Königsklasse wiederholen. „Ich konzentriere mich darauf, ein Champion im Schwergewicht zu werden. Ich bin nicht durch Geld, Titel oder Gürtel motiviert. Meine einzige Motivation ist das Boxen“, so Usyk.

Als Kommentator für den Fight gewann DAZN den langjährigen Klitschko-Manager Bernd Bönte, der inzwischen einer der Chefs der Firma B+M Sportmanagement ist und unter anderem Peter Kadiru und Viktor Jurk unter seinen Fittichen hat. „Ich erwarte einen sehr spannenden Kampf und ein grandioses Event vor 60.000 Zuschauern“, erklärte Bönte, der vor seiner Managerkarriere bereits als Sportkommentator und -reporter tätig war. „Mit Joshua und Usyk stehen sich zwei Athleten mit exzellenten Fähigkeiten gegenüber, und ich erwarte ein Duell auf allerhöchstem Niveau.“ Er gibt zu bedenken, dass mit Fury vs. Wilder III am 9. Oktober bereits das nächste Top-Match in den Startlöchern steht: „Man sieht daran, dass das Schwergewicht in der Spitze aktuell so gut besetzt ist wie lange nicht mehr.“

Text: Nils Bothmann

Foto: 

IMAGO / Eibner