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Arslan sichert sich WBA-Chance durch K.o.-Sieg

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Olympia 2021: Hamsat Shadalov verliert knapp

Für Federgewichtler (-57 kg) Hamsat Shadalov sind die Sommerspiele in Tokio leider bereits vorbei. Der Berliner, der als erster deutscher Boxer bei dieser Olympiade einen Kampf bestritt, unterlag...

WBO ordnet Crawford vs. Porter an

Nach dem Fight zwischen Manny Pacquiao (62-7-2, 39 K.o.) und Errol Spence jr. (27-0, 21 K.o.) am 21. August (...

Ivanov und Zachenhuber bei Fächersport-Gala am 31. Juli

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Die besten Southpaws aller Zeiten – Platz 1

Die besten Southpaws aller Zeiten: Manny Pacquiao
Die besten Southpaws aller Zeiten: Manny Pacquiao

BOXSPORT hat das Ranking der besten Southpaws aller Zeiten erstellt. Die allermeisten Boxer kämpfen in der Normalauslage, Southpaws dagegen in der Rechtsauslage. Trifft ein Normalausleger dann auf einen Rechtsausleger, ändern sich die Angriffs- und Verteidigungswinkel. Eine taktische Umstellung ist nötig. Der Jab verliert häufig an Effektivität, traditionell gelten dafür der linke Haken und die rechte Gerade als gute Waffen gegen Southpaws. Aber das macht anfällig für Konter. Zu den Boxern unserer Top 10 zählen nicht nur einige der größten Ringlegenden der vergangenen Jahrzehnte, sondern auch ein paar der unterhaltsamsten Fighter überhaupt.

Manny Pacquiao (Philippinen)

Kampfrekord: 62-7-2 (39 K.o.)
Karriere: 1995 - noch aktiv

Als ein gewisser Manny Pacquiao am 23. Juni 2001 im MGM Grand in Las Vegas sein US-Debüt gibt, ist der damals 22-Jährige nur ein Ersatzgegner, der erst zwei Wochen zuvor über diese Chance informiert wurde. Sein Gegenüber Lehlo Ledwaba aus Südafrika ist ein spektakulärer Knockouter, IBF-Weltmeister im Superbantamgewicht und der Mann, für den dieser Fight auf der ganz großen Bühne zur Breakout-Party werden soll. Doch es kommt komplett anders. Der den meisten vollkommen unbekannte Pacquiao dominiert den Kampf nach Belieben und schickt den Weltmeister auf dem Weg zu einem T.K.o. in Runde sechs gleich dreimal auf die Bretter. Damit ging der Stern für Pacquiao auf und er leuchtet selbst heute, fast 20 Jahre später, noch immer hell.

Der Rechtsausleger von den Philippinen hat eine unglaubliche Karriere hinter sich. Pacquiao startete 1995 im Halbfliegengewicht und sollte sich im Verlauf seiner einzigartigen Laufbahn bis ins Halbmittelgewicht hochboxen. Einst als „einhändiger Boxer“ verurteilt, der nur mit der Linken gefährlich sei, wurde auch Pacquiaos Southpaw-Führhand unter der Anleitung seines langjährigen Trainers Freddie Roach zu einer echten Waffe. Der „Pacman“ holte sich insgesamt zehn WM-Titel in acht unterschiedlichen Gewichtsklassen – absoluter Weltrekord. Er stand in 23 WM-Fights, von denen er 17 gewann und besiegte mit Erik Morales, Marco Antonio Barrera, Juan Manuel Marquez, Oscar de la Hoya oder Miguel Cotto gleich reihenweise herausragende Gegner. Sein gefürchteter Southpaw-Stil kombiniert mit unfassbar schnellen Händen und Füßen sowie brutaler Power in der linken Schlaghand machen Pacquiao zu einem der besten Boxer der Geschichte.

Text: Benjamin Stroka

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Die komplette Story gibt es in Ausgabe 03/21.

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