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Die besten Southpaws aller Zeiten – Platz 3

Die besten Southpaws aller Zeiten: Marvin Hagler
Die besten Southpaws aller Zeiten: Marvin Hagler

BOXSPORT hat das Ranking der besten Southpaws aller Zeiten erstellt. Die allermeisten Boxer kämpfen in der Normalauslage, Southpaws dagegen in der Rechtsauslage. Trifft ein Normalausleger dann auf einen Rechtsausleger, ändern sich die Angriffs- und Verteidigungswinkel. Eine taktische Umstellung ist nötig. Der Jab verliert häufig an Effektivität, traditionell gelten dafür der linke Haken und die rechte Gerade als gute Waffen gegen Southpaws. Aber das macht anfällig für Konter. Zu den Boxern unserer Top 10 zählen nicht nur einige der größten Ringlegenden der vergangenen Jahrzehnte, sondern auch ein paar der unterhaltsamsten Fighter überhaupt.

Marvin Hagler (USA)

Kampfrekord: 62-3-2 (52 K.o.)
Karriere: 1973 - 1985

Jahrzehntelang wurden viele Linkshänder im Boxen zu Normalauslegern umtrainiert. Es gibt aber auch genau gegenteilige Beispiele – Rechtshänder, die sich dennoch dafür entschieden, als Southpaws zu boxen. Prominente Beispiele aus den letzten Jahrzehnten sind die Ex-Weltmeister Michael Moorer (Schwergewicht) und Chad Dawson (Halbschwergewicht), die das BOXSPORT-Ranking knapp verpasst haben. Doch der beste in dieser Riege ist der langjährige Mittelgewichtskönig „Marvelous“ Marvin Hagler. Der Mann aus Brockton, Massachusetts gewann die Krone im Mittelgewicht 1980 gegen den Briten Alan Minter und beherrschte  das Limit mit einer Dominanz, wie sie zuvor höchstens der Argentinier Carlos Monzon vorweisen konnte. Hagler war zudem Teil der „Four Kings“ und besiegte sowohl Roberto Duran als auch Thomas Hearns in seiner Regentschaft, die erst im April 1987 durch eine umstrittene Punktniederlage gegen „Sugar“ Ray Leonard endete.

Im Ring zeichnete sich Hagler durch Killerinstinkt, immensen Druck und ein unglaublich starkes Kinn aus. Aber auch der Southpaw-Stil spielte ihm extrem in die Karten. Da er von Natur aus Rechtshänder war, verfügte der US-Amerikaner über einen echten Power-Jab, der sehr große Distanzen mit viel Wucht überbrücken konnte und mehrfach Kämpfe entschied. Auch im Infight war Haglers rechte Führhand mit kurzen Haken und Uppercuts brandgefährlich. Dem stand die Linke des Mittelgewichtlers aber in nichts nach. Bemerkenswert: Hagler konnte während des Angriffs die Auslage wechseln und so auch als Normalausleger immensen Schaden anrichten. Das geschah so mühelos, dass er dennoch quasi nie die Balance verlor. Das machte ihn zu einem der komplettesten Boxer überhaupt.

Text: Benjamin Stroka

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Die komplette Story gibt es in Ausgabe 03/21.

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