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Die besten Southpaws aller Zeiten – Platz 4

Die besten Southpaws aller Zeiten: Vicente Saldivar
Die besten Southpaws aller Zeiten: Vicente Saldivar

BOXSPORT hat das Ranking der besten Southpaws aller Zeiten erstellt. Die allermeisten Boxer kämpfen in der Normalauslage, Southpaws dagegen in der Rechtsauslage. Trifft ein Normalausleger dann auf einen Rechtsausleger, ändern sich die Angriffs- und Verteidigungswinkel. Eine taktische Umstellung ist nötig. Der Jab verliert häufig an Effektivität, traditionell gelten dafür der linke Haken und die rechte Gerade als gute Waffen gegen Southpaws. Aber das macht anfällig für Konter. Zu den Boxern unserer Top 10 zählen nicht nur einige der größten Ringlegenden der vergangenen Jahrzehnte, sondern auch ein paar der unterhaltsamsten Fighter überhaupt.

Vicente Saldivar (Mexiko)

Kampfrekord: 37-3 (26 K.o.)
Karriere: 1961 - 1973

In einer Zeit, in der es noch verhältnismäßig wenige Southpaws unter den Weltklasseboxern gab, war der Mexikaner Vicente Saldivar der beste unter ihnen. Der dominierende Federgewichtler der 1960er-Jahre war sowohl defensiv als auch offensiv ein herausragender Boxer. Mit seinen Eins-Zwei-Kombinationen, häufig blitzschnell als Konter geschlagen, schickte Saldivar reihenweise Top-Gegner auf die Bretter. Er nutzte die Winkel, die ihm die Rechtsauslage gewährte geschickt, um seine Gegner mit einer ans Ballett erinnernden Beinarbeit aus der Balance zu bringen und gleichzeitig selbst in Schlagposition zu kommen.

So wurde Saldivar 1964 als Außenseiter mit einem T.K.o.-Sieg über den in Mexiko wohnhaften Kubaner Sugar Ramos zum Weltmeister im Federgewicht. Er verteidigte die WM-Gürtel der WBA und des WBC in den nächsten Jahren sieben Mal in Folge, ehe der 1,68-Meter-Mann seine Karriere im Alter von gerade mal 24 Jahren erstmalig beendete. 1969 kehrte Saldivar zurück, wurde erneut Weltmeister im Federgewicht, konnte aber die Dominanz aus den ersten Jahren seiner Karriere nicht mehr fortsetzen. Der Mexikaner beendete seine Laufbahn 1973 endgültig nach einer K.o.-Niederlage gegen Eder Jofre. Doch im Gedächtnis bleibt vor allem sein unglaublicher Run in den 60ern, der zu den dominantesten in einem einzelnen Limit überhaupt zählt. Kein Wunder also, dass er nur „El Zurdo de Oro“, der Linkshänder aus Gold, genannt wurde.

Text: Benjamin Stroka

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Die komplette Story gibt es in Ausgabe 03/21.

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