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Die besten Southpaws aller Zeiten – Platz 7

Die besten Southpaws aller Zeiten: Hector Camacho
Die besten Southpaws aller Zeiten: Hector Camacho

BOXSPORT hat das Ranking der besten Southpaws aller Zeiten erstellt. Die allermeisten Boxer kämpfen in der Normalauslage, Southpaws dagegen in der Rechtsauslage. Trifft ein Normalausleger dann auf einen Rechtsausleger, ändern sich die Angriffs- und Verteidigungswinkel. Eine taktische Umstellung ist nötig. Der Jab verliert häufig an Effektivität, traditionell gelten dafür der linke Haken und die rechte Gerade als gute Waffen gegen Southpaws. Aber das macht anfällig für Konter. Zu den Boxern unserer Top 10 zählen nicht nur einige der größten Ringlegenden der vergangenen Jahrzehnte, sondern auch ein paar der unterhaltsamsten Fighter überhaupt.

Hector Camacho (Puerto Rico)

Kampfrekord: 79-6-3 (38 K.o.)
Karriere: 1980 – 2010

Er war der geborene Entertainer und in seiner absoluten Prime ein fantastischer Boxer mit schnellen Händen und dem gewissen Flair, das nur wenige andere Athleten ihr Eigen nennen können. So wurde Hector Camacho in den 1980er-Jahren zu einem echten Superstar. Extravagant in und außerhalb des Rings unterhielt er nicht nur die Fans in seinem Heimatland Puerto Rico, sondern wurde auch in den USA zu einer echten Attraktion. „Macho“ trug verrückte Kostüme und zog sich sogar zweimal für das Magazin „Playgirl“ aus. Doch der Showman überzeugte auch im Seilgeviert.

Camacho gewann WM-Titel in drei Gewichtsklassen (vom Superfeder bis zum Halbwelter) und machte seine Gegner dabei stellenweise lächerlich. In der Rechtsauslage konnte er sowohl im Vorwärts- als auch im Rückwärtsgang offensive Akzente setzen. Vor allem seine unglaublichen Kombinationen, bei denen Macho seine Kontrahenten gerne mit zweistelligen Schlagsalven eindeckte, machten ihn brandgefährlich. Seine linke Schlaghand kam aus dem Southpaw-Stance dabei häufig pfeilschnell und zielgenau. Obwohl Camacho kein besonders harter Puncher war, konnte er so viele Gegner auf die Bretter schicken.

In den 90er-Jahren kreuzte der Puerto Ricaner gleich mit mehreren Ringlegenden die Fäuste. Er kassierte Niederlagen gegen Julio Cesar Chavez, Felix Trinidad und Oscar de la Hoya, besiegte aber mit Roberto Duran (zweimal) und Sugar Ray Leonard auch zwei ganz große Namen, auch wenn deren Bestform bereits viele Jahre zurücklag. 2012 wurde Camacho im Alter von nur 50 Jahren in seiner Heimat Puerto Rico erschossen.

Text: Benjamin Stroka

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Die komplette Story gibt es in Ausgabe 03/21.

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