Vier Boxer unter Forbes Top 30 für 2020

Wie üblich hat „Forbes Magazine“ seine Liste der bestbezahlten Sportler zur Mitte des Jahres herausgegeben. Erwartungsgemäß fiel die Entlohnung der Athleten aufgrund der Corona-Krise schlechter...

IBF: Joseph Diaz soll weiterhin gegen Rakhimov verteidigen

Superfedergewichtler Joseph Diaz (31-1, 15 K.o.) hatte in einem Interview mit „Boxingscene.com“ erzählt, dass er zunächst erneut gegen Tevin Farmer (30-5-1, 6 K.o.) kämpfen wolle, den er am 30....

Callum Johnson könnte Titelkampf gegen Joshua Buatsi haben

Promoter Eddie Hearn ist derzeit sehr umtriebig, was den Restart des Boxen in den Zeiten der Corona-Pandemie angeht (...

Erste Details zur AGON-Gala mit Culcay, Schicke und Gualtieri

AGON Sports & Events meldet sich zurück in den Ring. Als erster Profiboxstall darf das Berliner Team trotz COVID-19 eine Veranstaltung durchführen. Vorausgegangen war die Erarbeitung eines...

Nun ist es offiziell: Ab Juni wird in den USA wieder geboxt. Die „Nevada State Athletic Comission“ hat die Pläne von Top Rank abgesegnet.

Diese Nachricht wird viele Boxfans begeistern. Ab...

1 von 5

News

Box-Legende Roger Mayweather verstorben

Roger Mayweather (r.) beim Training mit seinem berühmten Neffen Floyd
Roger Mayweather (r.) beim Training mit seinem berühmten Neffen Floyd

Am 17. März ist Roger „Black Mamba“ Mayweather (59-13, 35 K.o.) im Alter von 58 Jahren verstorben. Sein Gesundheitszustand hatte sich in den letzten Jahren stetig verschlechtert. Der ehemaliger Boxer und legendäre Trainer litt an Hirnschäden, die ihn schon in seinen Fünfzigern wie einen Mann in seinen Achtzigern wirken ließen, wie sein Neffe Floyd Mayweather im Jahr 2015 zu Protokoll gab. „Mein Onkel hat viel von seinem Gedächtnis durchs Boxen verloren,“ erklärte „Money“ den Zustand seines Verwandten. Roger hatte nach sich nach Ende seiner Karriere als Trainer seines berühmten Neffen einen Namen gemacht, den er für einen Großteil von dessen Laufbahn coachte.

Aber auch er selbst war als Boxer erfolgreich gewesen. Als Amateur siegte er in 64 von 68 Kämpfen, ehe er 1981 ins Profilager wechselte. Dort kämpfte er in vier verschiedenen Gewichtsklassen (Superfeder, Leicht, Halbwelter, Welter) und errang mehrere Weltmeistertitel. 1983 gewann er den WBA-Titel im Superfedergewicht durch einen T.K.o-Sieg über Samuel Serrano und verteidigte den Titel zwei Mal erfolgreich. 1987 wurde er mit einem T.K.o.-Sieg über Rene Arrondo WBC-Weltmeister im Halbweltergewicht und konnte auch diesen Titel vier Mal erfolgreich verteidigen. Seine aktive Karriere beendete er mit einem Punktsieg (Majority Decision) über Javier Franciso Mendez am 8. Mai 1999.

Text: Nils Bothmann

Foto: 

GettyImages