Serhat Güler (r.) soll sich in London mit dem Corona-Virus infiziert haben

Die europäische Box-Olympia-Qualifikation im März in London fand erst vor leeren Rängen statt, wurde nach drei Kampftagen dann komplett abgebrochen (...

Wilder vs. Fury III verschoben

Nachdem sich die Schwergewichtler Deontay Wilder (42-1-1, 41 K.o.) und Tyson Fury (30-0-1, 21 K.o.) am 1. Dezember 2018 noch mit einem Unentschieden getrennt hatten, trugen sie am 22. Februar...

Henry Maske erhielt 2012 die Goldene Sportpyramide der Deutschen Sporthilfe

Nach längerem Herumlavieren ist es offiziell: Die Olympischen Spiele werden aufgrund des Coronavirus aufs Jahr 2021 verschoben. Das IOC hatte lange an einer Austragung in diesem Jahr festgehalten...

Oliver McCall feierte seinen großen Triumph gegen Lennox Lewis

Platz 9: Oliver McCall (59-14, 38 K.o.)

Kirkland Laing erwies sich als One-Hit-Wonder

Platz 10: Kirkland Laing (43-12-1, 24 K.o.)

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News

Box-Legende Roger Mayweather verstorben

Roger Mayweather (r.) beim Training mit seinem berühmten Neffen Floyd
Roger Mayweather (r.) beim Training mit seinem berühmten Neffen Floyd

Am 17. März ist Roger „Black Mamba“ Mayweather (59-13, 35 K.o.) im Alter von 58 Jahren verstorben. Sein Gesundheitszustand hatte sich in den letzten Jahren stetig verschlechtert. Der ehemaliger Boxer und legendäre Trainer litt an Hirnschäden, die ihn schon in seinen Fünfzigern wie einen Mann in seinen Achtzigern wirken ließen, wie sein Neffe Floyd Mayweather im Jahr 2015 zu Protokoll gab. „Mein Onkel hat viel von seinem Gedächtnis durchs Boxen verloren,“ erklärte „Money“ den Zustand seines Verwandten. Roger hatte nach sich nach Ende seiner Karriere als Trainer seines berühmten Neffen einen Namen gemacht, den er für einen Großteil von dessen Laufbahn coachte.

Aber auch er selbst war als Boxer erfolgreich gewesen. Als Amateur siegte er in 64 von 68 Kämpfen, ehe er 1981 ins Profilager wechselte. Dort kämpfte er in vier verschiedenen Gewichtsklassen (Superfeder, Leicht, Halbwelter, Welter) und errang mehrere Weltmeistertitel. 1983 gewann er den WBA-Titel im Superfedergewicht durch einen T.K.o-Sieg über Samuel Serrano und verteidigte den Titel zwei Mal erfolgreich. 1987 wurde er mit einem T.K.o.-Sieg über Rene Arrondo WBC-Weltmeister im Halbweltergewicht und konnte auch diesen Titel vier Mal erfolgreich verteidigen. Seine aktive Karriere beendete er mit einem Punktsieg (Majority Decision) über Javier Franciso Mendez am 8. Mai 1999.

Text: Nils Bothmann

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