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Boxen droht der Olympia-Ausschluss

Atrem Harutyunyan Olympia 2016 Rio

Das internationale Olympische Komitee (IOC) zeigt sich besorgt über die aktuelle Situation im Box-Weltverband AIBA und droht daher dem Boxsport mit einem Ausschluss von den Olympischen Spielen. Doch nicht nur die Sommerspiele in Tokio sind betroffen: „Das IOC behält sich das Recht vor, die Stellung von Boxen im Programm der Olympischen Jugendspiele in Buenos Aires 2018 und der Olympischen Spiele in Tokio 2020 zu überprüfen“, heißt es von Seiten des IOC.

Nach Vorwürfen der Manipulation bei den Sommerspielen in Rio 2016 wurde die AIBA schon Anfang Dezember von IOC-Präsident Thomas Bach kritisiert. Aktuell ist für ihn vor allem die Führungsebene des Amatuer-Weltverbands äußerst fragwürdig.

Nach Vorwürfen des Missmanagements und der Untreue ist der ehemalige AIBA-Präsident Ching-Kuo Wu im November des vergangenen Jahres zurück getreten. Ersetzt wurde er durch den Italiener Franco Falcinelli. Gleichzeitig rückte mit Gafur Rachimov als neuer Interimspräsident ein weiterer Mann ins Blickfeld des IOC. Laut dem US-Finanzministerium soll Rachimov in den Heroin-Handel verwickelt sein und gilt als einer der führenden Kriminellen Usbekistans.

Allerdings gibt es noch weitere Punkte die das IOC überprüfen muss. „Es gibt immer noch keine Klarheit über die Finanzen“, erklärt Präsident Thomas Bach. Weiter heißt es: „Das IOC kann kein klares Anti-Doping Programm innerhalb der AIBA erkennen.“

„Die Entscheidung ist sehr enttäuschend“, teilt hingegen der Box-Weltverband mit. Der neue Interimspräsident Rachimov zeigt sich dennoch zuversichtlich: „Unsere Nachricht an die Welt und das IOC ist, dass die AIBA einen Neuanfang anstrebt. Wir wollen allen Nationen unsere Verantwortung und unser Engagement gegenüber dem Boxsport zeigen.“

Die Zusammenarbeit mit der AIBA und die finanzielle Unterstützung des IOC wurden vorerst eingestellt. Das Olympische Komitee erwartet einen Bericht bis zum 30. April, der die Fortschritte im Weltverband aufzeigt.

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