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Brähmer: „Tyron darf sich nicht auf Ekpos Niveau begeben“

Jürgen Brähmer hat als Coach Tyron Zeuge zum „regulären“ WBA-Weltmeister im Supermittelgewicht gemacht. Am 24. März steht in Hamburg die dritte Titelverteidigung an. Gegner von Zeuge wird Isaac Ekpo sein. Nach seinem Abbruchsieg im März 2017 in Potsdam muss sich der Brähmer-Schützling erneut dem unorthodox boxenden Nigerianer stellen. Wie Brähmer den Berliner Champion auf diesen Kampf vorbereitet hat, erklärt er im Interview.

Jürgen Brähmer, wie lief die Vorbereitung mit Tyron Zeuge?

Seit dem 10. Januar haben wir in Schwerin trainiert. Tyron hatte schon vorab Hausaufgaben mitbekommen und bereits vorher seinen Trainingsplan absolviert. Das war sehr hilfreich, da er schon vorbereitet ins Training eingestiegen ist. Ich bin mit der gesamten Vorbereitung zufrieden.

Gab es Veränderungen im Trainingsablauf?

Ja, wir haben ein paar Sachen umgestellt. Zunächst gab es viele athletische Einheiten in Kombination mit speziellem Training. Wir haben zudem den Belastungsgrad bei vielen Einheiten erhöht. Dadurch haben wir exzellente Grundlagen gelegt. Tyron war zudem während der gesamten Vorbereitung immer konzentriert bei der Sache und wirklich in jeder Trainingseinheit motiviert. Die körperliche und psychische Verfassung vor dem Kampf könnte nicht besser sein.

Der erste Kampf gegen Ekpo lief ein wenig aus dem Ruder. Ekpo boxte sehr unsauber, verteilte Kopfstöße, schlug nach und klammerte viel. Wie stellen Sie Ihren Schützling auf solch einen Gegner ein?

Klar, wir haben uns, insbesondere nach dem Verlauf des ersten Kampfes, darauf eingestellt, dass Ekpo nicht der sauberste Boxer ist. Wir haben viel Bewegungstraining absolviert, um nicht statisch zu sein und Ekpo ein stehendes Ziel zu bieten. Bewegung und Variabilität ist der Schlüssel, um sich aus der Umklammerung Ekpos zu lösen.

Gibt es weitere Erkenntnisse aus dem ersten Kampf gegen den Nigerianer?

Ja, nämlich dass Ekpo eigentlich wenig hat, was Tyron gefährlich werden kann. Wichtig ist – Tyron darf sich nicht auf das Niveau von Ekpo begeben. Er muss sauber boxen, dann wird er ihn klar beherrschen. Mit seinen boxerischen Mitteln, das ist auch klar, kann Ekpo Tyron jedenfalls nicht schlagen.

Wie wichtig war Ihnen als Trainer die erneute Kampfansetzung gegen Isaac Ekpo?

Sehr wichtig! Tyron muss das richtigstellen.

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PA/Photowende