Formella verliert gegen Benn und gewinnt Respekt

Gegen den Briten Conor Benn (17-0, 11 K.o.) musste Weltergewichtler Sebastian Formella (22-2, 10 K.o.) am Samstag die zweite Niederlage seiner Karriere einstecken – die erste war am 22. August...

Deontay Wilder: Bridgergewicht – ohne mich

Das WBC hält an seinem Plan fest, eine Gewichtsklasse namens Bridgergewicht zwischen Cruiser- und Schwergewicht einzuführen (...

Dicke Luft zwischen Crawford und Arum

Am Samstag bewies Terence „Bud“ Crawford (37-0, 28 K.o.) erneut, dass er einer der besten Boxer im Weltergewicht ist. In nur vier Runden knockte er Kell Brook (39-3, 27 K.o.) aus und verteidigte...

Formella austrainiert und bereit für Benn

In der Wembley Arena in London kommt es heute zum Box-Kracher im Weltergewicht, wenn Sebastian „Hafen-Basti“ Formella (22-1, 10 K.o.) auf den WBA-Continental-Titelträger Conor Benn (16-0, 11 K.o...

Nick Trachte (M.) mit Wladimir Klitschko (r.) und Andreas Selak (l.)

Das 2009 in München gegründete „Boxwerk“ ist nicht nur eine Schmiede von erfolgreichen Boxern, die schon über 30 Titel nach Hause brachten, nicht nur aus der Fernsehshow „The Next Rocky“ mit der...

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Canelo bricht mit Golden Boy und DAZN

Canelo bricht mit Golden Boy und DAZN
Canelo bricht mit Golden Boy und DAZN

Der Rechtsstreit zwischen Saul „Canelo“ Alvarez (53-1-2. 36 K.o.), seinem Promoter Golden Boy Promotions und seinem TV-Partner DAZN nahm eine unerwartete Wendung: Canelo wurde ohne großes Gerichtsverfahren aus seinen bestehenden Verträgen entlassen und kann nun als „Free Agent“ wirken. Als erstes meldete sich Canelos Trainer Eddy Reynoso in den sozialen Medien zu Wort: „In meiner Rolle als Manager und Coach von Saul ‚Canelo‘ Alvarez erlaube ich mir der Box-Gemeinschaft zu verkünden, dass Canelo von nun an ein ‚Free Agent‘ wird, sodass wir bereit sind seine Box-Karriere fortzuführen.“ Weniger später bestätigte sein (Ex-)Promoter den Schritt. „Das Verfahren wurde zur Zufriedenheit aller Beteiligten aufgelöst und wir wünschen Canelo das Beste für die Zukunft“, erklärte Golden-Boy-Chef Oscar de la Hoya in einem Presse-Statement. „In einer starken Partnerschaft mit DAZN werden wir weiter eine große Auswahl von Talenten vorstellen, darunter aufstrebende Superstars wie  Ryan Garcia, Jaime Munguia and Vergil Ortiz jr., die allesamt das Talent und Potential haben, die nächsten größten Stars unseres Sports zu werden.“ Auch DAZN ließ verlauten, dass man die Angelegenheit „zur Zufriedenheit aller Beteiligten“ geregelt habe. Damit lassen Golden Boy und DAZN ihren kassenträchtigsten Fighter ziehen, auch wenn de la Hoya hofft, dass die genannten Boxer den mexikanischen Superstar irgendwann beerben können.

Details zur Einigung drangen nicht an die Öffentlichkeit. Canelo hatte seine Vertragspartner auf die stolze Summe von 280 Millionen Dollar verklagt (BOXSPORT berichtete). „Ich kann über viele Details meiner Klage nicht reden, aber was mich am meisten beunruhigte, waren die langen Pausen zwischen den Kämpfen“, erklärte der Pay-per-View-Superstar gegenüber „TV Azteca“. „Was ich will, ist zu boxen und weiter Geschichte zu schreiben. Ich musste all dies hier tun und hoffe, dass die Boxer, die nach mir kommen, einsehen, dass unsere Rechte als Kämpfer respektiert werden müssen. Das Wichtigste für mich war, dass ich eigenständig bin, nicht das Geld. Dies ist eine der wichtigsten Phasen meiner Karriere. Eddy Reynoso und ich werden Co-Promoter bei meinen Fights sein. Was ich will, ist gute Kämpfe zu veranstalten, denn das ist es, was die Leute sehen wollen.“ Als Datum für die Ring-Rückkehr des von seinen DAZN-Pflichten entbundenen Pound-for-Pound-Kings steht der 19. Dezember im Raum. Seinen Gegner will der 30-Jährige in den nächsten Tagen bekannt geben. Gerüchten zufolge sind die Supermittelgewichts-Champs Caleb Plant (20-0, 12 K.o.), Billy Joe Saunders (29-0, 14 K.o.) und Callum Smith (27-0, 19 K.o.) in der engeren Auswahl.

Text: Nils Bothmann

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