EM-Fight für Jama Saidi im September

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Arslan sichert sich WBA-Chance durch K.o.-Sieg

Firat Arslan (49-9-3, 33 K.o.) trat am Samstag gegen Ruben Eduardo Acosta (38-18-5, 13 K.o.) an, um seinem Traum vom Rekord als ältester Weltmeister aller Zeiten einen Schritt näher zu kommen (...

Olympia 2021: Hamsat Shadalov verliert knapp

Für Federgewichtler (-57 kg) Hamsat Shadalov sind die Sommerspiele in Tokio leider bereits vorbei. Der Berliner, der als erster deutscher Boxer bei dieser Olympiade einen Kampf bestritt, unterlag...

WBO ordnet Crawford vs. Porter an

Nach dem Fight zwischen Manny Pacquiao (62-7-2, 39 K.o.) und Errol Spence jr. (27-0, 21 K.o.) am 21. August (...

Ivanov und Zachenhuber bei Fächersport-Gala am 31. Juli

Hochkarätige Fightcard bei Fächer Sportmanagement – die Karlsruher Box-Promotion bringt die zweite Veranstaltung des Jahres im Home of Champions an den Start und kann dieses Mal die Boxfans auch...

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Canelo: „De la Hoya hat mich enttäuscht“

Canelo: „De la Hoya hat mich enttäuscht“
Canelo: „De la Hoya hat mich enttäuscht“

Letztes Jahr kam es zum Bruch zwischen Pound-for-Pound-King Saul „Canelo“ Alvarez (55-1-2, 37 K.o.), seinem Promoter Oscar de la Hoya und dessen Firma Golden Boy Promotions (BOXSPORT berichtete). Nach Verkündung der Vertragsauflösung schwiegen sich die Parteien weitestgehend aus und ließen allenfalls ein paar Floskeln verlautbaren.

In einem Interview mit dem spanischsprachigen Mediengiganten Telemundo ließ sich der mexikanische Superstar jüngst etwas deutlicher über das Zerwürfnis mit de la Hoya aus, der früher selbst eine Ikone im Ring war. „Irgendwann hat de la Hoya mich enttäuscht, denn er und seine Firma sind Leute, die nur an sich und ihre Interessen denken“, erklärte der 30-Jährige. „Sie haben mich nicht manipuliert, aber sie haben verschiedene Spielchen mit mir versucht. Sie haben das eine gesagt, aber etwas anderes getan, das habe ich vor drei oder vier Jahren gemerkt. Schon bevor wir bei DAZN unterschrieben, gab es Probleme mit ihnen. Ich war mit vielen nicht einverstanden, was sie taten. Wir haben aber auch viele gute Sachen gemacht.“

Mit seinem derzeitigen Status als sein eigener Boss ist der Rotschopf jedoch mehr als zufrieden. „Alles ist super. Du hast die Kontrolle über alles, du stehst nicht unter dem Druck, dass jemand deine Karriere beeinflussen oder dein Geld falsch anlegen könnte“, beschrieb er seine Situation. „Früher sind einige Sachen passiert, über die ich nicht reden möchte. Aber jetzt, als ‚Free Agent‘, ist es unglaublich.“

Text: Nils Bothmann

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