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Canelo will Titelchance im Cruiser

Canelo will Titelchance im Cruiser
Canelo will Titelchance im Cruiser

Anfang des Monats schwang sich Saul „Canelo“ Alvarez (57-1-2, 39 K.o.) zum ersten Undisputed Champion im Supermittelgewicht in der Geschichte des Boxens auf (BOXSPORT berichtete). Der Pound-for-Pound-King, der zuletzt vier Fights innerhalb von weniger als zwölf Monaten absolvierte und dabei alle Gürtel in besagtem Limit sammelte, will sich erst einmal erholen. Es wurde gemunkelt, dass er vielleicht erst wieder im Mai 2022, zum mexikanischen Feiertag „Cinco de Mayo“ wieder in den Ring steigen werde. David Benavidez (25-0, 22 K.o.) galt als wahrscheinlicher Gegner, denn einen Fight zwischen Canelo und dem bis dato unbesiegten US-Amerikaner mit mexikanischen Wurzeln würden viele Fans gern sehen.

Doch der 24-jährige Jungstar wird wohl vorerst in die Röhre gucken müssen, denn Alvarez hat andere Pläne. Der 31-Jährige beantragte beim WBC eine Titelchance gegen deren Cruiser-Champion Ilunga Makabu (28-2, 25 K.o.). Einem entsprechenden formellen Antrag, den Canelos Trainer und Manager Eddy Reynoso einbrachte, wurde von Seite des Verbands stattgegeben. Der mexikanische Superstar hat anscheinend den nächsten Rekord im Visier: Sollte er gegen Makabu siegen, wäre er der ersten Fünf-Gewichtsklassen-Weltmeister aus Mexiko. Alvarez konnte bereits Titel im Halbmittel-, Mittel-, Supermittel- und Halbschwergewicht sammeln.

Allerdings ist der Aufstieg um zwei Gewichtsklassen nicht ohne Risiko, denn Makabu hat viel K.o.-Power in den Armen. „Es ist ein großes Risiko und ein komplexes Unterfangen, aber es wurde bereits akzeptiert“, sagte WBC-Präsident Mauricio Sulaiman. „Sich solch eine Herausforderung zu suchen, erschien undenkbar, und gibt ihm eine ganz andere Position. Eigentlich besteht das mexikanische Boxen von Natur aus aus niedrigeren Gewichtsklassen. An einen mexikanischen Champion im Cruisergewicht zu denken, bricht alle Vorstellungen.“

Durch diese Entscheidung gerät nicht nur Benavidez in Hintertreffen, sondern wohl auch Thabiso Mchunu (23-5, 13 K.o.). Der Südafrikaner sollte eigentlich Makabus Pflichtherausforderer werden. „Das Votum ist, dass Canelo direkter Herausforderer auf den Cruiser-Titel wird“, erläuterte Sulaiman laut „BoxingScene.com“ die WBC-Entscheidung. „Makabu hat einen Vertrag über eine Pflichtverteidigung gegen Mchunu. Ich werde die Parteien direkt kontaktieren. Sie haben einen Januartermin für ihren Kampf angegeben, aber ihr Promoter sagte, dass sie am 8. Januar nicht bereit seien. Ich werde mich umgehend um die Sache kümmern.“

Text: Nils Bothmann

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