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Charr gewinnt „regulären“ WM-Titel gegen Ustinov

Manuel Charr, Alexander Ustinov, WBA, Oberhausen

Manuel Charr (31-4-0, 17 K.o.) besiegte Alexander Ustinov (34-2-0, 25 K.o.) einstimmig nach Punkten und gewann damit den „regulären“ Weltmeister-Titel nach Version der WBA im Schwergewicht.

Charr kämpfte in der Oberhausener König-Pilsener-Arena zunächst mit Startschwierigkeiten, fand jedoch in den mittleren Runden immer besser in den Kampf. Trotz einer Hüft-OP vor weniger als sieben Monaten war der „Diamond Boy“ der deutlich beweglichere Mann, mit den viel schnelleren Händen. Ustinov konnte gleichwohl seines Größen- und Gewichtsvorteils nur selten effektiven Druck auf den „Koloss von Köln“ ausüben. 

In der 7. Runde übernahm Charr die Kontrolle über das zuvor knappe Duell. Er dominierte den Durchgang mit klaren Treffern und legte in der 8. Runde nach. Der 33-Jährige landete einen linken Haken, mit dem er Ustinov auf die Bretter schickte und einen Cut am rechten Auge verpasste.

In den folgenden Runden hatte auch der 40-jährige Russe wieder seine Momente, war jedoch zu langsam, um Charr ernsthaft zu gefährden. Nach zwölf Runden entschieden die Punktrichter einstimmig mit 115:111, 116:111 und 115:112 für den „Diamond Boy“. „Frau Merkel, wir haben es geschafft, wir sind Weltmeister. Das ist mein Geschenk für alle“, feierte Charr seinen Erfolg. „Den Titel habe ich für Deutschland gewonnen, dem ich so viel zu verdanken habe.“

Dennoch steht der Gewinn des WBA-Titels bei vielen Fans und Box-Experten in der Kritik, da der selbe Verband mit Anthony Joshua noch einen deutlich höher gestellten „Super“-Champion führt und weder Charr noch Ustinov zur Weltspitze im Schwergewicht gezählt werden.

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Foto: Imago/Marianne Müller