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Trotz Holyfield-K.o.: Bald de la Hoya vs. Belfort?

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Bernd Bönte über AJ vs. Usyk: „Duell auf allerhöchstem Niveau“

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Anthony Joshua: Karrierelanger Vertrag bei Matchroom

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News

Comebacks von de la Hoya und Holyfield verschoben

Das Comeback von Oscar de la Hoya muss bis September warten
Das Comeback von Oscar de la Hoya muss bis September warten

Der Streamingdienst Triller drängt ins Box-Geschäft und zwar mit den Namen alter Ringlegenden. Nachdem Triller letzten November großen Erfolg mit dem Schaukampf zwischen Mike Tyson (50-6, 44 K.o.) und Roy Jones jr. (66-9, 47 K.o.) hatte, sollte Evander Holyfield (44-10-2, 29 K.o.) auf der Plattform am 5. Juni gegen Tysons letzten Profi-Gegner Kevin McBride (35-10-1, 29 K.o.) antreten (BOXSPORT berichtete), Oscar de la Hoya (39-6, 30 K.o.) am 3. Juli gegen einen noch nicht festgelegten Kontrahenten (BOXSPORT berichtete). Beide Fights werden jedoch nicht an den geplanten Daten stattfinden. Holyfield vs. Johnson, ursprünglich als Co-Main-Event der Titelverteidigung von Leichtgewicht-King Teofimo Lopez (16-0, 12 K.o.) gegen George Kambosos (19-0, 10 K.o.) geplant, soll nun im August bei einem separaten Event stattfinden, während Lopez vs. Kambosos auf den 19. Juni verlegt wurde. De la Hoyas Comeback ist nun für den September angepeilt, ebenfalls ohne konkrete Angabe eines Datums.

Der „Golden Boy“ wollte am 3. Juli mit einem UFC-Fighter in den Ring steigen, der Name Conor McGregor war bei Spekulationen genannt worden. Wie Triller-CEO Ryan Kavanaugh nun enthüllte, war ein anderer großer Name des Sports als Gegner eingeplant: Georges St-Pierre. Der 39-Jährige hat 2017 zuletzt gekämpft und 2019 seinen Ruhestand verkündet, besitzt aber immer noch einen gültigen Vertrag mit UFC-Präsident Dana White. Dieser verbot dem mehrfachen MMA-Champ, der zuletzt beim Training in Freddie Roachs „Wild Card Boxing Club“ gesichtet wurde, den Kampf jedoch. „Es ist ein großer Zahltag für GSP und sowohl er als Oscar träumen davon gegeneinander zu kämpfen. Dana hält lieber die zurück, welche UFC dahin gebracht haben, wo sie ist, und warum?“, ereiferte sich Kavanaugh darüber bei Instagram. Während sich de la Hoya und Whyte seit Jahren nicht mehr ausstehen können, befinden sich der UFC-Boss seit kurzem auch mit Triller im Clinch: Er beschwert sich darüber, dass der Streamingdienst und Zugpferde wie YouTube-Star Jake Paul angeblich seine Fighter für Kämpfe abzuwerben versuchten. Allerdings gab Whyte persönlich seinen Segen für Matches wie jenes zwischen Paul und MMA-Veteran Ben Askren.

Text: Nils Bothmann

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